Full text : Die Schweiz

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wohnten  Ortschaften  der  Schweiz,  Cresta  und  Inf
2130  in,  der  Gipfelhöhe  des  Pilatus  gleich.
Bei  Thusis  bricht  die  Albula  aus  der  gewaltigen
Schynschlucht  hervor.  Die  Albulabahn,  von  Chur  herkommend,
  erzwingt  sich  an  den  Steilwänden  und  über
kühne  Brücken  hinweg  den  Zugang  zu  dem  Talkessel  und
Straßenkreuz  von  T  i  e  f  e  n  k  a  st  e  l.  Von  Chur  her  leitet
ein  alter  Verkehrsweg  durch  das  Tal  von  Churwalden
ins  Oberhalbstein  hinauf  und  gabelt  sich  in  die  beiden
schon  zur  Römerzeit  benutzten  Übergänge  des  Septimer
zum  Bergell  und  der  Juliei  straße  ins  obere  Engadin.
Von  Davos  führt  eine  Straße  dem  Landwasser  entlang
durch  die  Schlucht  der  „Züge"  über  den  Badeort  A  l  -
Venen,  begleitet  von  der  Bahn,  die  in  Filisur  mit
der  Albulabahn  zusammentrifft.  Diese  überwindet  in
Schleifen  und  Kehrtunnels  die  Stufen  des  Tales  von
B  e  r  g  ü  n  und  dringt  in  7  km  langem  Tunnel  unter
dem  Paßübergang  der  Albulaftraße  ins  Engadin  ein.
Eine  von  den  Straßenübergängen  des  Julier,  der
Albula  und  des  Flüela  durchquerte  Bergkette  trennt  das
bündnerische  Rheingebiet  von  dem  schmalen  Einzugsgebiet
des  Inn.  Sie  trägt  die  Gipfel  des  Piz  d'Err,  Piz  Kesch,
Piz  Vadred,  Piz  Linard  und  Piz  Buin,  alle  zwischen
3200  und  3000  m  hoch.
Das  Engadin  zählt  zu  den  höchsten  bewohnten  Alpentälern. ­
  Die  breite  Talsohle  des  Oberengadin  liegt  in
1800  rn  Meereshöhe,  am  Fuße  der  eisumhüllten,  schimmernden ­
  Berninagruppe,  von  der  die  prächtigen  Talgletscher
Rosegg  und  Morteratsch  herunterfließen.  Das  Jnntal
geht  ohne  Rückwand  an  der  Maloja  in  das  Bergell
über.  Der  junge  Inn  bildet  die  drei  kleinen,  durch  gerundete, ­
  waldige  Felskuppen  getrennten  Seen  von  Sils,
Silvaplana  und  St.  Moritz.  Das  anmutige  und
eindrucksvolle  Landschaftsbild  und  die  Vorzüge  des  Höhenklimas ­
  sichern  den  Orten  des  Oberengadins  einen  noch
stets  zunehmenden  Fremdenbesuch,  dessen  Hauptanteil  auf
St.  Moritz  fällt.  Als  Kurort  und  Wintersportplatz  zählt

Albulatal

Engadin
            
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