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Titlis, der Sustenhörner und des Triftgebietes an den
Tierbergen liegen. An G ad men vorüber zieht der
Sustenpaß ins Meiental, am Fuß des Titlis vorbei
der Jochpaß nach Engelberg Unterhalb Jnnertkirchen
sperrt der Kalksteinriegel des „Kirchet" das Tal ab;
die Aare durchbricht ihn in der großartigen Aareschlucht
und betritt in geradlinigem Kanalbett die Ebene, die
sich als Deltalandschaft bis zum Brienzersee erstreckt.
Am Ausgang der Aareschlucht steht das nach dem Föhnbrand
1891 in massivem Steinbau wiedererstandene
Meiringen, der Hauptort des Haslitales, überhöht
von weitschaumden Bergterrassen, von welchen der Alpbachfall
und der Reichenbachfall über die Trogwände
herunterstürzen. Meiringen liegt am Fuß der Brünigstraße
und -bahn und des Weges über die Große Scheidegg,
der am Rosenlauigletscher und an der Wand des
Wetterhorns vorbei nach Grindelwald führt. Die grüne
Wasserfläche des Brienzersees ist zwischen der Faulhorngruppe
2683 m und dem Brienzergrat in ein Längstal
eingelagert, das sich zum obern Teil des Thunersees
fortsetzt. Brienz ist neben Meiringen der Hanptplatz
der Holzschnitzlerei. Eine kühne Bergbahn erklimmt den
aussichtsreichen Gipfel des Brienzer Rothorns 2351 in.
Brienz gegenüber stürzt der Gießbach von der Axalp in
sieben weißschäumenden Fällen durch den dunklen Tannenwald
in den See.
Brienzer- und Thunersee bildeten einst ein einziges
8'förmig gebogenes Wasserbecken, in dessen Mitte in
der Folge der Lombach aus dem Habkerntal und die
Lütschine das Bödeli aufschütteten. Mitten im Bödeli erscheinen
die stolzen Hotelreihen des weltbekannten Fremdenplatzes
Jnterlaken (lateinisch inter lacus = zwischen
den Seen). Von der durch eine Bergbahn erschlossenen
Schinigen Platte 2064 in umfaßt der Blick das wunderbare
Panorama der Berner Alpenkette, aus der in überwältigender
Schönheit die Jungfraugruppe (Jungfrau,
Mönch und Eiger) emporsteigt. Von Jnterlaken ans
Brienzersee
Bödeli