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St. Petersinsel, deren prächtig bewaldete Kuppe nun als
das Ende dieser flachen Landzunge erscheint. Der mit
Feldbefestigungen verstärkte Jolimont sperrt den Durchgang
zwischen dem Neuenburger- und Bielersee; an seinem
Ostfuß steht das Weinbauern- und Uhrenmacherstädtchen
Erlach. Das große Dorf Ins am Rande
des Mooses ist Kopsstation der elektrischen Bahn Freiburg
- Murten - Ins an der Direkten Bern-Neuenburg.
Nid au am untern See-Ende, ein gewerbreiches Städt-Bo»
chen, verwächst allmählich mit dem nahen Biel, mit
23600 Einwohnern der zweiten Stadt des Kantons;
das durch die Uhrenindustrie aufblühende, zweisprachige
Biel umfaßt mit volksreichen, nüchtern anmutenden Quartieren
in der Ebene die höher gebaute, durch steile und
enge Gassen malerische Altstadt; hier steht das stark
besuchte westschweizerische Technikum. Nach ihrer Lage
gehört die Stadt zum Seeland; politisch zählt sie zum
Jura, zu dem der Querdurchbruch der Schüß (Klus von
Reuchenette und Taubenlochschlucht, s. Kartenbeilage IV)
beim nahen Bözingen auf lange Strecke den einzigen
Zugang öffnet. Biel ist für zahlreiche Uhrenmacherdörfer
der Umgebung der industrielle Mittelpunkt, so für Bözingen,
Mett und Lengnau an der Linie nach Solothurn.
Das altertümliche Städtchen Büren steht am
Rande der weiten Aareebeue unterher der Vereinigung
des Nidau-Bürenkanals mit dem alten Aarelauf.
Berner Jura Der Berner Jura liegt ganz im Gebiet der von
SW nach NO streichenden Falten, die nach Norden
allmählich niedriger werden. Die Talsohlen sind zumeist
mit langen Reihen stattlicher Uhrenmacherdörfer
besetzt; der mühsame Ackerbau in den rauhen und trokkeuen
Höhen bleibt immer _ mehr den einwandernden
Deutschbernern überlassen. Über dem Ufergelände des
Bielersees breitet sich zwischen dem Chasseral 1610 in
und einer vorgelagerten Seekette die versumpfte Talmulde
des Tessenbergs mit den Randdörfern Di esse,
Nods und dem nenenbnrgischen Lignieres aus. Der