Full text : Die Schweiz

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Verkehr.

Ausdehnung.

dem  Lauterbrunnental,  Beatenberg  ob  dem  Thunersee,
  Axalp  ob  dem  Brienzersee,  Seelisberg  und  Morschach
  über  dem  Urnersee,  Braunwald  ob  dem  Glarner
Linthtal.
Die  reich  verzweigten  Täler  öffnen  dem  Verkehr
viele  und  verhälnismäßig  bequeme  Wege  ins  Innere
der  Alpen  und  durch  die  Einsattelungen  über  die  Bergketten ­
  hinweg.  Seitdem  die  Gotthardbahn  und  die
Simplonbahn  den  internationalen  Schnellverkehr  und
Gütertransport  übernommen  haben,  dienen  die  Alpenstraßen ­
  und  -passe  zumeist  dem  Touristen  und  Lokalverkehr. ­
  Im  einzelnen  finden  die  Wege  im  Stufenbau
der  Täler  manches  Hindernis.  Zu  den  Seitentälern,
die  einige  hundert  Meter  hoch  über  dem  Haupttal  ausmünden, ­
  ist  der  Zugang  stark  erschwert;  durch  kunstvoll ­
  in  vielen  Windungen  angelegte  Straßen  sucht  man
in  neuerer  Zeit  eine  bessere  Verbindung  zu  schassen.
Dem  Längsverkehr  sind  die  Stufen  des  Haupttales
ebenfalls  recht  hinderlich.  Die  Straße  setzt  in  Kehren
über  die  Felsbarrieren  hinweg;  die  Eisenbahn  bewältigt ­
  sie  in  Kehrtunnels.  In  dem  Maß  wie  Straßen
und  Eisenbahnen  das  Gebirge  erschließen,  schwinden
die  altertümlichen  Gebräuche  und  Einrichtungen,  die
sich  in  der  Abgeschlossenheit  der  entlegenen  Talschaften
herausbilden  und  bis  zur  Gegenwart  erhalten  konnten.
2.  Das  Mitteltand.
Das  schweizerische  Mittelland  ist  ein  Teil  des  Alpenvorlandes, ­
  das  am  Genfersee  beginnt  und  sich  über
den  Bodensee  hinaus  in  die  schwäbisch-bayrische  Hochebene ­
  fortsetzt.  In  der  Ostschweiz  hat  es  zwischen
dem  Säntis  und  dem  Randen  im  Kanton  Schasfhansen
eine  Breite  von  70  km.  Nach  Südwesten  wird  es
immer  mehr  zwischen  Alpen  und  Jura  eingeengt  und
verschmälert  sich  im  Winkel  von  Genf  auf  etwa  20  km.
Die  dreieckförmige  Fläche  des  Mittellandes  schneidet
            
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