fullscreen: Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage

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lichkeitsberechnungen, welche auf Grund der Beobachtungen 
über die nach physikalischen Gesetzen stetig erfolgende Ab 
kühlung der Erde angestellt worden sind, frühestens ettva vor 
150 Tausend Jahren eingetreten sein. Es könnten also erst 
von dieser Zeit ab auf unserer Erde aus der sog. Urzclle sich 
nach und nach die verschiedenen Organismen gebildet haben 
und bezüglich des Menschen könnte nach den aufgefundenen 
versteinerten Skeletten dies erst später geschehen sein. Nun soll 
der obigen Lehre zufolge zur Umwandlung einer jeden Art in 
die nächstfolgende höhere Art ein nach Millionen von Jahren 
sich berechnender Zeitraum erforderlich sein, mithin können die 
seitherigen Artenumwandlungen nicht auf unserer Erde stattge 
funden haben. Ueber das „wo denn?" sind aber Gründer 
und Vertreter der Artenlehre bis jetzt den Nachweis schuldig 
geblieben und sie dürften ihn auch bei der unzureichenden 
Kenntniß über das Alter und Wesen der übrigen Himmels 
körper schuldig bleiben. 
2. Ferner ist der Unterschied zwischen dem Affen und dem Menschen 
in körperlicher und geistiger Beziehung ein so bedeutender, daß, 
um diese weite Kluft auszufüllen, zwischen beiden noch viele 
andere Arten vorhanden sein müßten, von denen jede nächst 
folgende mehr uiib mehr menschliche Eigenschaften und Fähig 
keiten angenommen hätte. Wo aber sind denn diese Zwischen 
arten? Einen indirecten Beantwortuugsvcrsuch dieser Frage 
finden wir allerdings in der gedachten Artenlehre durch den 
Satz ausgedrückt: „Die Umwandlung des Affen in den Men 
schen erfolgt nach und nach innerhalb von Millionen Jahren 
ganz unmerklich in dem Affen selbst." Dem widerspricht durch 
aus die erwähnte Behauptung, daß man bei allen belebten 
Organismen (von den Infusorien an) Aeußerungen des Seelen 
lebens, nämlich Bewegung, Willen und Bewußtsein wahrnehmen 
könne. Danach müßte sich der Affe bewußt sein, daß er in 
seiner körperlichen und geistigen Entwickelung sich dem Menschen
	        
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