Full text: Die Schweiz

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den der Mulde, und eine Reihe stattlicher Dörfer längs 
der Talstraße zeugt für den Wohlstand, der vor allem 
durch die Uhrenindustrie eingezogen ist. Bis in das hoch 
gelegene und unwirtliche Jouxtal und das Bergland 
von Chaux-de-fonds vermochte die Industrie eine große 
Volksdichte und Wohlhabenheit hervorzurufen. 
Die Klüsen eignen sich meist nicht als Wohnplatz 
für den Menschen. Es fehlt hier vor allem an Raum, 
stellenweise auch an Licht und Sonne; überdies sind sie 
unangenehm zugig. Für den Verkehr besitzen sie aber 
den größten Wert. Sie öffnen quer durch den Berg 
einen Weg zwischen den dicht bevölkerten Längstälern 
und zu den tiefer liegenden Landschaften am Rande des 
Jura; so machen sie das Innere des Gebirges ver 
hältnismäßig gut zugänglich. In den Klüsen sind in 
neuerer Zeit eine Reihe industrieller Anlagen (z. B. 
Zementfabriken) entstanden, für deren Betrieb der rasch 
strömende Fluß die Kraft liefert. Die abgelegenen Jura 
täler, die weder die Vorteile der Industrie noch des 
durchgehenden Verkehrs genießen, gehören zu den ärmsten 
und am meisten zurückstehenden Gebieten unseres Landes. 
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