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Konserven
Bierbrauerei
Tabakindustrie
-Rückgang der
Hausindustrie
der Jahresausfuhr von 52 Mill. Fr. (1912) angewachsen.
Sie verdankt ihr Ansehen in erster Linie der Güte und
Mannigfaltigkeit ihrer Fabrikate; besondere Anerkennung
hat die Milchschokolade gefunden. Annähernd halb so
viel Schokolade, wie ins Ausland geht, wird von Ein
heimischen und Fremden im Lande selbst verbraucht.
Der Rohstoff, Kakao, muß im Wert von 15 Mill. Fr.
größtenteils aus Mittel- und Südamerika bezogen werden.
Non der Gesamteinfuhr an Zucker mit 50 Mill. Fr. geht
ein ansehnlicher Teil in die Schololadefabriken. Der dem
Lande verbleibende Gewinn aus der Schokoladenindustrie
darf auf die Hälfte des Ausfuhrwertes geschätzt «erden.
Eine Reihe von Fabriken im Mittelland und im
Wallis erzeugen Obst- und Gemüsekonserven,
meist für den Bedarf des eigenen Landes. Andere Fa
briken liefern Suppen- oder Fleischkonserven.
Daneben wird viel Büchsenfleisch eingeführt.
Die Bierbrauereien arbeiten fast ausschließlich
für den einheimischen Konsum. Die jährliche Produktion
wird auf 2 Mill. hl tut Wert von 40 Mill. Fr. geschätzt.
Dazu kommt die Einfuhr vorab von Münchner- und
Pilsenerbier im Wert von über 3 Mill. Fr. Die Schweiz
hat, auf die Volkszahl berechnet, einen sehr starken Ver
brauch an Bier und Wein.
Die Tabak- und Zigarrenfabriken verar
beiten zu dem im Lande gewachsenen Rohtabak die sieben
fache Menge (88000 q im Wert von 12 Mill. Fr.) aus
ländischer Blätter, meist wieder für den sehr bedeutenden
Verbrauch im Inland. Die bekanntesten Fabrikate stamnien
aus Vevey, Grandson, Reinach im aargauischen Wynen-
tal und aus Brissago.
8. Favvrk nnb Heimarkveit.
In nahezu allen Gebieten der Industrie hat wäh
rend der letzten Jahrzehnte die Hausarbeit ihre frühere
Bedeutung eingebüßt. Die Groß- oder Fabrikindustrie