Full text: Weltporto-Reform

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Steigerung bei Einführung des Welt-Pennyportos (10 Pf.-Portos) 
aus einer Reihe von Präzedenzfällen. Darstellung verschiedener Re 
formen. 143. — 1. Das englische Kolonialreichsporto (143—148). Vor 
geschichte (Stephan über Misserfolge von älteren Portoerhöhungen 
und geringe Ausfälle bei Portoermässigungen. Dänemark. Oester 
reich). 143. — Der englische Kolonialverkehr. Kosten der Post 
beförderung. Anteil der Weltteile. 144. — Durchschnittlich % Pf. 
Seeporto auf jede Sendung nach Europa. Yerkehrszuwachs infolge 
des Pennyportos (von 1898—1905) nach Indien um 109 °/ 0 , nach Afrika 
um 272 °/ 0 , nach Kanada um 252 °/ 0 . Unverkennbare steigernde 
Wirkung des billigen Portos. 145. — Zahlentafeln über Englands 
Briefverkehr (1894—1907) nach dem Auslunde und den Kolonien (nach 
Gewicht und nach Stückzahlen), 146f. — Indiens Briefverkehr nach 
England (1893—1907). Neuseelands Briefverkehr nach England 
(1898—1904). Aegyptens Briefe nach England (1902—1907). 148f. — 
2, Das französische Kolonialroichsporto von 1899 (S. 149—150). Sta 
tistik des Briefverkehrs aus Frankreich nach den Kolonien (1893 -1907). 
Verkehr aus Französisch-Indochina nach Frankreich (1893—1907). 
149. — Aus Guayana nach Frankreich. 10 Centimes-Porto. 150. — 
3. Das deutsche Kolonialroichsporto von 1899 (S. 150—154). Entwick 
lungsgeschichte. Unruhen in China und Südwestafrika. Ausser- 
gewöhnlicher Verkehr. Feldpostbriefe. Briefverkehr Kiautschous 
nach Deutschlands (1893—1907) verzwölffacht. Umgekehrt Steigerung 
um 1310 °/ 0 . Nach Afrika Zuwachs um 1400 °/ 0 . Nach Australien um 
500 °/ 0 . 151. — Statistische Tabellen über den deutschen Postvorkehr 
nach und aus den deutschen Schutzgebieten (1898—1907) 152f. — 
Statistik des Verkehrs mit den deutschen Postanstalten in China 
und mit dom übrigen China. 154. — Statistik dos Briefverkehrs 
zwischen Deutschland und Luxemburg (Postverein). 155. 
Kap. IX. Einiiallmeausfülle uml Mehrausgaben. Mit genauen 
Ausfallberechuuugeu für 50 Länder 156—196 
A) Die fachmännischen Finanzeinwände 156—168 
Finanzieller Einwand des englischen Generalpostmeisters. 
Ausfall angeblich 10 Mill. Fr. Aehnlicher Einwand des deutschen 
Staatssekretärs. 156. — Ein wände der halbamtlichen „Deutschen 
Verkohrszeitung 1 *. Welt-Pennyporto und Rentabilität. Artikel des 
Oberpostinspektors H. Herzog (Berlin) über das 10 Pf.-Weltporto. 
Inhaltswiedergabo. 157. — Seine Berechnungen für den gesamten 
Weltverkehr. Ausfälle 56 Millionen. Steigerung der Ausgaben. 
Höhere Transitabgaben. 158. — Seine Tabelle über Transitkosten. 
Einnahmeminderungen auf Jahre hinaus. Ein Welt-Pennyporto in 
naher Zeit ausgeschlossen. Ein Hindernis die Transitgebühren. 
Dampfersubventionen. 159. — Sprunghafte Entwicklung unmöglich. 
Nur allmähliches schrittweises Vorgehen ausführbar. Entgegnungen 
dos Verfassers auf diese fachmännischen Bedenken. Hinweise auf 
grosse Vorkehrssteigorungen beim englischen Kolonial-Pennyporto. 
Nach Canada Vorkehrszuwachs um 321 °/ 0 in 8 Jahren, nach den Ver 
einigten Staaten aber bloss um 45,8%. Weitere Beispiele. Zu 
wachs bis zii 1400 °/ 0 . Steigerungsmöglichkeiten. Nebenwirkung 
gesteigerten Auslandsverkehrs auf Verkehrszunahme im Inland. Die 
natürliche Verkehrssteigerung. Statistik dos ganzen Weltverkehrs. 
160. — 1040 Mill. Ausländsbriefe; 442 Mill. Fr. Ueberschüsse. 40% 
aller Ausländsbriefe bereits unter errnässigten Postvereinstarifen 
stehend. Theoretischer Ausfall aller Länder zusammen 66,8 Mill. Mark 
bei einer Gosamteinnahme von 3048 Mill. und 358 Mill. Ueberschuss.
	        
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