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Berechnung, die die deutschen Reichspostausfalle dar
stellt, wenn der Verkehr um 33'/e, 66 2 /a, 100, 150, 200 und
250% steigt, und die bei dem überseeischen Verkehr annimmt,
dass das See-Transitporto ungefähr die 10 Pf.-Einnahme
aufzehrt, während das Landtransitporto ja wegen der gegen
seitigen Verrechnung mit dem Auslande unberücksichtigt bleiben
kann. Auch subventionierte deutsche Postdampfer
müssen im Äuge behalten bleiben.
Ich versuche danach auch ungefähr die Netto-Einnahme
darzustellen, die sonstigen Mehrausgaben und die natürliche
Jahressteigerung als imaginäre Dinge ausser acht lassend. Das
Nähere besagt die lange Anmerkung dazu (S. 175, 176).
Natürlich kann sichs bei so fliessenden Verhältnissen und nicht
so ganz sichern, doch meist zu hohen Briefzahlen nur um an
nähernde Schätzungen handeln. Und das genügt ja. •
Da ich bei wiederholter Durchsicht immer Versehen und
Rechenfehler entdeckte, so wird es ihrer auch jetzt gewiss
noch viele geben; doch schaden sie im grossen und ganzen
vermutlich wohl weiter nichts und sind leicht festzustellen.
Da ich die meist sieben- bis achtstelligen Briefzahlen auf
zwei bis vier Zahlen verkürzte und dann auf- und abrundete, so
ergeben sich bei der Addition grosser Zahlensäulen natürlich
kleine Abweichungen, die man bemerkt, wenn man die ver
schiedenen Summen dann zusammenzählt und sie nicht nach
jeder Richtung hin zusammenstimmen. Das Gleiche gilt von
den Verhältniszahlen. Doch diese kleinen Abweichungen,
selten mehr als 1 %, meist weit weniger, tun unserer Schätzung
auch weiter keinen Abbruch.
Eine Tabelle am Schluss fasst die Ergebnisse aller
50 Länder zusammen. (S. 195, 196).