Full text : Weltporto-Reform

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Man  könnte  aber  die  nationalen  Namen  der  Landesmünzen
vielfach  auch  auf  die  neue  Gramm-Münze  übertragen,  mit  dem
Zusatz  „Gramm-“,  z.  B.  Gramm-Taler,  Gramm-Dollar,  Gramm-Rubel,
  Gramm-Gulden,  Gramm-Rupie,  Gramm-Krone,  Gramm-Franken,
  Gramm-Schilling  usw.  Wenn  die  Gramm-Münze  sich
dann  später  im  Inlande  einbürgert,  würde  der  Zusatz  von
selbst  wegfallen.  Auch  der  Franken  hat  ja  in  verschiedenen
Ländern  nationale  andere  Kamen;  in  Spanien  Peseta,  in  Serbien
Dinar,  in  Griechenland  Drachme,  in  Italien  Lira,  in  Venezuela
Bolivar  usw.
Die  drei  Goldmünzen,  die  oben  vorgeschlagen  sind,
würden  wohl  genügen.  Die  Einheit  von  2 l /a  M  würde  bei  Ausprägung ­
  von  Silbermünzen  zu  l'/jM,  50  Pf.  und  25  Pf.  und
von  Scheidemünzen  zu  I2V2,  5,  272,  l 1 /*  und  2 /3  Pf.,  alle  in
dezimalen  Grammteilen  ausgedrückt,  keineswegs  zu  hoch  sein
und  allen  Preisfestsetzungen  genügen.  10  -)-  20  Centigramm
würden  75  Pf.  oder  93  Centimes,  also  nahezu  1  Franken  ergeben,
20  -j-  20  Centigramm  ergeben  1  Mark  oder  1  Shilling  oder
etwa  V 4  Dollar.
Die  Scheidemünze  von  2  -f-  2  Centigramm  ergibt  10  Pf.,
von  2  —j—  1  Centigramm  7,53  Pf.  =  9,3  Centimes,  also  fast
10  Centimes  (=  8,1  Pf.),  von  1  -)-  72  Centigramm  3,76  Pf.  oder
4,65  Centimes,  1  j-  1 /a—(—V*  Centigramm  4,39Pf.  oder  5,43  Centimes;
1  Centigramm  sind  2,5  Pf.  oder  3,1  Centimes.
Also  auch  für  kleinste  Werte,  für  Werte  zur  Tarifierung
des  Postportos  wäre  gesorgt.
Das  Pennyporto  könnte  mit  3  Centigramm  =  9,3  Centimes
(statt  10  Centimes)  einheitlich  wiedergegeben  werden,  das  Postkartenporto ­
  mit  1,5  C  ntigramm  (=  4,65  statt  5  Centimes).
Aber  man  könnte  auch  je  nachdem  höhere  oder  niedrigere
Werte  wählen  und  das  Briefgewicht  entsprechend  erhöhen  oder
herabsetzen.
Bei  Ausprägung  in  feinem  Gold,  mit  Zuschlag  der  Legierung ­
  zum  runden  Feingewicht,  würden  3  Centigramm
10,32  Centimes,  1  Vs  Centigramm  aber  5,16  Centimes  ergeben.
Natürlich  könnte  man  auch  Scheidemünzen  für  3  Centigramm
ausprägen,  denn  die  Münzen  sollen  sieh  nach  den  Preisbedürfnissen ­
  richten.  Es  wäre  doktrinär  zu  behaupten,  dass  damit

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