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an (1898) so gut wie alle Kolonien. Das englische Beispiel wirkte ferner,
vorbildlich auf andere Kelche, z. B. auf Deutschland (1899). .
Dass manche englische Kolonien untereinander noch besondere engere
Postvereine bilden, die nicht bloss das Briefporto betreffen, ist an anderer
Stelle erwähnt (Südafrika, Australien usw.. vergi. S. 258). Einzelne haben
auch untereinander noch ein ermässigtes Zeitungsporto 9 ). Von diesen
Einzelheiten soll hier jedoch abgesehen werden.
Zu erwähnen wäre noch, dass das allbritische Kolonial-Penny-Porto
auch gilt im Verkehr mit geschlossenen Briefbeuteln zwischen England
und englischen Kriegsschiffen und für Briefe, die auf offener See
in einem britischen Schiff nach England oder seinen Kolonien (nebst
Aegypten) aufgegeben werden.
lieber den Postverein mit China vergi. S. 309.
4. D er niederländische Kolonialreichs-'Postverein.
(Im jetzigen Umfang seit dem 1. Januar 1899.)
Mitglieder: qkm:
Holland . . . . , 33 079
Holländisch-Westindien und Guayana 130 231
Holländisch-Indien 1 520 628
Holländisch-Neuguinea 394 789
Mill. Elnw. :
5,67
0,13
37,72
0,24
Gesamtgebiet; 2 078 727 43,76
Die ermässigten Vereinstaxen gelten nur für den direkten See
postverkehr zwischen Holland und den Kolonien.
Vereinsporto
(billiger als das Weltporto, doch teurer als das Inlandsporto Hollands):
Briefe-. 10 Cents (17 Pf.) für je 20 g (Antillen und Guayana je 15 g); Post
karten (ohne Ermässigung des Weltportos): 5 Cents (8,5 Pf.); Druck
sachen, Warenproben, Geschäftspapiere-. 2 Cents (3,4 Pf.) für je 50 g.
Weltporto:
Briefe-, 20 g li'/a Cents (weitere 20 g je 7Vs C.); Drucksachen usw.-. 2’/o Cents
je 50 g.
Inlandsporto:
Einfache Briefe (15 g) 5 Cents; Postkarten-, 2*/ a Cents; Drucksachen-, je 1 Cent
für 25 g (bis 100 g), schwerere noch billiger.
Die vorstehenden Angaben über das Vereinsporto sind der neuesten
Zusammenstellung (Kecueil de renseignements d’interet general etc.) des
Internationalen Bureaus des Weltpostvereins zu Bern (S. 75) vom Juli 1907
entlehnt, die allerdings unvollständig zu sein scheint.
Im Widerspruch dazu steht aber die folgende Mitteilung aus der
amtlichen Zeitschrift des Weltpostvereins, „L’Union postale“, 1901, Nr. 9
9 ) Vom 1. Mai 1907 ab gilt im Verkehr zwischen England und Canada einst
weilen für 4 Jahre auch ein billiges Zeitungsporto: 1 Penny für jedes Pfund (453 g),
aber nur im direkten Seeverkehr mit Postschiffen,