Vergleich der beiden Währungen.
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ihre Schulden leichter bezahlen könnten. Man erlaube mir '
bezug darauf nur einen einzigen Punkt zu erwähnen F ’
nisse und Eigentum könnten im Werte durch Fallenlassen der
Goldwährung nur reduziert werden. So lange alle Regierungs
noten so hoch im Werte stehen wie Gold, ist es ganz gleich
gültig, wie viel Silber die Regierung kauft oder münzt. Nur wenn
eine finanzielle Krisis hereinbricht, die Goldwährung in die Brüche
geht und jeder Dollar in Gold aus dem Verkehr gezogen und
mit hoher Prämie bezahlt wird, könnte die Gelegenheit für Be
günstigung der einen oder anderen Klasse eintreten. Sollte irgend
jemand die vage Vorstellung haben, durch Schwierigkeiten, in
welche die Regierung infolge ihrer entwerteten Silbermünze und
Silbereinkäufe gerät, selbst irgendwie Geld zu sparen oder zu
machen, dann möge er wohl bedenken: Zur Verwirklichung seiner
Erwartungen müßte seine Regierung zunächst außerstande sein, den
Silberdollar mit Gold im gleichen Werte zu erhalten; in diesem
Falle würde alles Gold sofort aus dem Verkehr verschwinden
und mit Aufgeld bezahlt werden. Ein weiser Schatzsekretär hat
das Resultat ganz richtig, wie folgt, vorhergesagt:
„Das plötzliche Verschwinden von 600 Millionen Dollar Gold
mit der Panik, die es notwendigerweise begleiten müßte, würde
eine Geschäftsenthaltung und Handelskrisis hervorruf en , wie sie
bisher die Welt noch nicht gesehen; Amerika würde sofort auf
den Silberstand zurückfallen, wenn kein ferner Antrieb zur Prä
gung bestünde, und Silberdollars würden zu ihrem bloßen Barren
werte herabsinken.“
Wer auf solch eine Panik hinarbeitet, in der Hoffnung, per
sönlich davon Nutzen zu ziehen, steht auf derselben Linie mit
demjenigen, der den Expreßzug in Gefahr bringt, um sich seines
Inhalts zu bemächtigen, oder auch mit dem, welcher das Staats
schiff gegen eine Klippe zerschellen läßt, um für sich selbst einen
Teil der Ladung zu sichern. Ei- ist ein Stranddieb und Spekulant.
Seine Interessen sind denen der wirklich arbeitenden Klassen
ganz und gar entgegengesetzt.
Ferner versichert man uns beständig, die große Masse des
Volkes Wünsche „freie Silberprägung“ oder zum mindesten die
Aufrechterhaltung der bestehenden Silbergesetze, weil sie in der