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tern? Gewiß nicht; im Gegenteil! Wir müssen
Hunderttausende, gelegentlich Millionen von Ar—
beitern als „Erwerbslose“ unterstützen, weil es
unserer Volks,wirtschaft“ in keiner Weise gelingt,
diesen Arbeitslosen Arbeit zu verschaffen! Daß
die arbeitslosen Bauarbeiter aus den vorhan⸗
denen Baumaterialien Häuser herstellen könnten,
um die wohnungslosen Volksgenossen unterzu—
bringen, das ist eine Leistung, für die die
Vernunft und überlegung unserer
Volks,wirtschaft“ in keiner Weise
ausreicht!
Jeden Privatmann, der in so törichter Weise
unterließe, was für das Bestehen seiner Wirt—
schaft erforderlich ist, würde man zweifellos ent—
mündigen; bei der Volks,wirtschaft“ beugen wir
uns demütig vor den „Naturgesetzen des Geldes“,
vermöge deren dieser handgreifliche Blödsian zur
nationalökonomischen Notwendigkeit wird.
Wir sehn also auch hier: Es liegt weder an
Rohstoffen noch an den Arbeitskräften, es liegt
nur an der Weise, wie die Wirtschaft geleitet oder
vielmehr durch Fehlleitung sabotiert wird. Die
Leitung hätte dafür zu sorgen, daß die zur Her—
stellung des Notwendigen nötige Arbeit, wofern
nur Rohstoffe und Arbeitskräfte da sind, zu rechter
Zeit und am rechten Orte geleistet wird.
Nun, wenn auch nicht der Volksgeistleser, so
doch jeder andere Leser hat die letzten Absätze un—
geduldig verfolgt und sich gefragt: „Sieht der
Mann denn wirklich den Grund nicht, der doch auf
der Hand liegtꝰ Es fehlte doch eben einfach das
Geld! Und ohne Geld gibt der Ziegeleibesitzer
seine Ziegel nicht her; ohne Geld arbeitet der
Maurer nicht! Ohne Geld gehts doch nicht!“
Ja, „wenn das verfluchte Geld nicht wär“!