Metadata: Grundzüge der Theorie der Statistik

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Als Beispiel der Anwendungen, die man von Obigem machen kann, sei 
noch dies eine folgende gegeben (vgl. im übrigen das Zitat auf S, 488): Wenn 
die männliche Bevölkerung eines Landes betrachtet und die Altersgliederung 
dieser Bevölkerungsgruppe im Zeitpunkt t mit f(x,‚t) bezeichnet wird, dann findet 
sich analog dem Obigen, jedoch in größerer Allgemeinheit, daß 
öf öf . 
Öx + "St aaa fix,t) (Mt, (x, t) + u, (x, t) 1,(x, t)) 
ist, wo %,, u, und i, die Intensitäten bezeichnen, mit denen jeweils Tod, Aus- 
und Einwanderung im Zeitpunkt t auf die Altersgliederung der Gruppe ein- 
wirken. 
Wenn insbesondere der bisher unverheiratete Teil der Gruppe betrachtet 
wird, dann werden teils Tod, Aus- und Einwanderung hier mit gewissen anderen 
[ntensitäten %,, u, und i,, teils ferner die Eheschließung als Abgangsursache 
nit einer gewissen Intensität auftreten, die man für die Zeit t und das Alter x 
mit m(x,t) bezeichnen kann. Wird die Altersgliederung für diesen Teil der Gruppe 
mit b(x,t) bezeichnet, dann muß sich ebenfalls ergeben, daß 
4 = dx) (ka +4, — iz + m) ist. 
Bezeichnet man nun ferner den Bruchteil sämtlicher x-jähriger Männer, die 
zur Zeit t unverheiratet (noch nicht verbeiratet) sind, mit r(x,t), dann erhält man 
Ob 
pine Größe, die sich mittels der meisten Volkszählungsergebnisse direkt auf dem 
Wege der Beobachtung bestimmen läßt. 
Hieraus erhält man nun 
„öb , &f 
= 
A 
30 daß 
ör ör 1 öb öb b öf öt . 
STR) (+) ist, 
Faßt man dem Abgang durch Eheschließung gegenüber allen übrigen Ab- 
der Zugang zusammen, indem kurz 
4, + u, — 5 
4 +, +7 43 
gesetzt wird, dann erhält man indes nach Voranstehendem 
$L + 
, = 
—T (7, + m) 
Sf 
)= rn
	        
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