finden konnte, hat er sich auch gegen die Single tax und
gegen die Landordnung, die damals in Kiautschou einge-
führt worden war, ausgesprochen:
„Hat doch die Kolonial-Regierung sich bereits selbst eine
künstliche Priorität geschaffen, nämlich in Gestalt eines Vor-
kaufrechts auf zur Versteigerung kommende Grundstücke zu
dem Preise, der durch eine Umssatzsteuer von 2, eine Wertzu-
wachssteuer von 88314; und außerdem eine wachsende Bauplatz-
steuer von 67, fixiert wird. Das ist dreimal Wasssersuppe
aber kein Braten.“*)
Er bemängelte es, daß die höchste Ausnutzung des Bo-
dens den Maßstab abgeben sollte und daß dadurch das
entstehen von Gärten gefährdet werde (S. 92). Er ver-
langte wie Samter ein auf billiges Ermessen gegründetes
Pachtrecht (S. 95) und lehnte den Realkredit in jeder
Form ab. In die Hölle mit ihm, woher er kam! (S. 118).
Er verlangte Reformen nicht auf dem Gebiete der Steu-
erpolitik, sondern des Eigentumrechts:
„Meines Erachtens ist mit allen denen, welche die Grund-
lage der Sozial- und Bodenbesitzreform auf dem Gebiete der
Steuerpolitik und nicht des Eigentumrechts suchen und zu
finden glauben, kaum zu rechnen." (S. 122.)
Bei einer anderen Gelegenheit hat er die Pfandbriefe
S ch a n d briefe genannt.+%)
In merkwürdiger übereinstimmung mit Preuß ist
Beta ein Gegner der Verstaatlichung der Eisenbahnen
gewesen (S. 223). Er hat sich für Fideikommisse (S. 275),
aber gegen das Rentengutgessetz (S. 474) ausgesprochen.
Auch die Umsatzsteuer beim Besitzwechsel hat nicht seinen
Beifall gefunden (S. 450). Er verlangte die Heim-
ftätt e, die er:
„eLtine Wiege und Ruhestätte vaterländischer Gesinnung“
I. t.. Beta, Ottomar. Deutschlands Verjüngerung. Berlin 1900 bei J. Harrwitz
V U Zst. Faß und Volk der Danaiden. Weimar 1909. S, 8.
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