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.íalircs])ro(liiktiiieii^e verl)uii<l(‘neii L e b e ii s e n u « h.
E1)ctiho iieiineii wir jene BetViedi^i^ung', welebe any der
bei der Brodiiktiuen«»e Null — bei Niebtberytellunj»-
des Produktes A — vortbeilbaftesten Kombination ber-
vori^ebt, auch hier wieder die Ant'an^sbefriedi^un^'.
Der Untenielnner muss nun immer mindestens
die Anfan^^sbefriedi^un^' erreieben, da er selbstverständ-
lieb die Produktion von A einstellen würde, wenn dureb
dieselbe seine ]^efnedi^un^, statt erhöbt zu werden,
soo-ar noeb ^esebmäleid würde. J >a nun mit waebsender
Produktmen^e die Anstrengung- und die Ausladen zu-
nebmen, wird die Befriedigung, wenn die Produktmen-
»en wirk lieb unent^eltlieb ab^ej(eben werden müssten,
abnebmen und hinter der Anfan^sbefriedi^un^- mehr
und mehr zurüekbleiben; die Befriedigung ohne Erlös
für den Artikel A ist aber eben das, was wir unter
r^ebens^enuss verstehen. Der Unternebmer kann also,
sobald der mit irgend einer Produktmen^e von A ver
bundene Lebensgenuss kleiner ist als die Anfan^çs-
befriedi^un^, diese Menj^c nur dann ohne Naebtbeil
bersteilen, wenn er für dieselbe mindestens so viel er
löst, als nötbi^ ist, um seinen Lebensgenuss so weit
zu ergänzen, dass seine Befriedigung der Anfan^s-
befriedi^un^- wieder ^leieb kommt. Dieser ^erin^ste
Erlös, bei dem der Unternehmer von seiner Produktion
noeb <>ar keinen Vorth eil bat, so dass es ihm gerade
»leieb^iiltiji bleibt, ob er die betretfende Alende oder
»*ar niebts von A bersteilt, ist also eben das, was w ir
früher (2) die Selbstkosten oder die Herstellungskosten
"enannt haben. Wir sehen daher, dass die Herstel-
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