Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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:‚weiundzwanzigstes Kapitel. 
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ehrt wird. Es gibt keinen größeren Irrtum, als zu unterstellen, daß 
Zapital durch Nichtkonsum vermehrt wird.“ % 
Es gibt keinen größeren Irrtum als den dem A. Smith von 
dücardo und allen späteren nachgeplauderten, daß „der Teil der 
kevenue, von dem es heißt, er sei zum Kapital geschlagen, von pro- 
luktiven Arbeitern verzehrt wird“. Nach dieser Vorstellung würde 
ler Mehrwert, der in Kapital verwandelt wird, zu variablem 
Kapital. Er teilt sich vielmehr, wie der ursprünglich vorgeschossene 
Wert, in konstantes Kapital und variables Kapital, in Produktions- 
Wittel und Arbeitskraft. Arbeitskraft ist die Form, worin das variable 
Xapital innerhalb des Produktionsprozesses existiert. In diesem 
Tozeß wird sie selbst vom Kapitalisten verzehrt. Sie verzehrt durch 
hre Funktion — die Arbeit — Produktionsmittel. Zugleich ver- 
Vandelt sich das im Ankauf der Arbeitskraft gezahlte Geld in 
£bensmittel, die nicht von der „produktiven Arbeit“, sondern vom 
Produktiven Arbeiter“ verzehrt werden. A. Smith gelangt durch 
‘ne grundverkehrte Analyse zu dem abgeschmackten Resultat, daß, 
venn auch jedes individuelle Kapital sich in konstanten und 
'arlablen Bestandteil teilt, das gesellschaftliche Kapital sich nur 
N variables Kapital auflöst oder nur in Zahlung von Arbeitslohn 
'erausgabt wird. Zum Beispiel ein Tuchfabrikant verwandle 
000 Pfd. Sterl. in Kapital. Er legt einen Teil des Geldes in Ankauf von 
Nebern aus, den andern Teil in Wollengarn, Wollenmaschinerie usw. 
Aber die Leute, von denen er das Garn und die Maschinerie kauft, 
ahlen wieder mit einem Teil davon Arbeit usw., bis die ganzen 
00 Pfd. Sterl. in Zahlung von Arbeitslohn verausgabt sind, oder 
las ganze durch die 2000 Pfd. Sterl. repräsentierte Produkt durch 
YModuktive Arbeiter verzehrt ist. Man sieht: die ganze Wucht dieses 
Argumenis liegt in dem Wort „und so weiter“, das uns von Pontius 
% Pilatus schickt. In der Tat, A. Smith bricht die Untersuchung 
3rade da ab, wo ihre Schwierigkeit beginnt. 
‚. Solange man nur die Summe der Jahresproduktion ins Auge 
U ist der Prozeß der jährlichen Reproduktion leicht verständlich. 
ber alle Bestandteile der Jahresproduktion müssen auf den Waren- 
yarkt gebracht werden, und da beginnt die Schwierigkeit. Die 
‚Swegungen der Einzelkapitale und persönlichen Revenuen kreuzen, 
Stmengen, verlieren sich in einem allgemeinen Stellenwechsel — 
% Ri ; inciples of Political Economy. 8rd ed. London 1821“, 
\ 163 N aarsrcn6 der Volkswirtschaft“, übersetzt von 
). Ed. Baumstark. Leipzig 1877, S. 128, Note] 
4 Trotz seiner „Logik“ kommt Herr J. St. Mill nirgendwo auch nur 
lcher fehlerhaften Analyse seiner Vorgänger auf die Sprünge, welche 
‘elbst innerhalb des bürgerlichen Horizonts, vom reinen Fachstandpunkt aus, 
ach Berichtigung schreit. Ueberall registriert er mit schülermäßigem 
Ypmatismus die Gedankenwirren seiner Meister. Auch hier: „Das Kapital 
(Slbat Jöst sich schließlich vollständig in Löhne auf, und wenn es durch den 
Verkauf der Produkte ersetzt wird, verwandelt es sich wieder in Löhne.“
	        
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