Anmerkungen.
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15 I. c. S. 17ff., 99ff.; zusammenfassend 344.
58 Kindermann z. B. unterscheidet sie nicht und erschwert
sich meines Erachtens damit die Wirkung, weil vieles nur von
einer der Arten richtig ist.
17 Das Gefühl und die Pädagogik, Heidelberg 1914.
S. 50ff.
58 Über die Erziehung zum „Führer" findet man sehr Gutes
und Beachtenswertes bei Kindermann, I. e. S. 179ff., bef.
S. 204f.; dann bei Foerster, der z. B. besonders warm für
die in Amerika eingeführte Selbstregierung in der Schule
eintritt („Erziehung zur Verantwortlichkeit" S. 105ff.), mit der
aber auch in der Schweiz, den Rheinlanden und Österreich Ver
suche gemacht wurden. Ich muß hier auf ein Eingehen auf Spe
zielles verzichten, zumal dabei auch die Erfahrungen mitspre
chen, die bei uns noch zu machen find; über Reformierung der
Pädagogik gibt es eine reiche und wertvolle Literatur, in der
die Führerfrage iiberall mit darinsteckt.
18 E. Hammacher l. c. S. 125 geht so weit, Sonderschulen
für Begabte zu fordern; das ist das andere Extrem, aber ein Korn
Wahrheit steckt darin.
20 Aus der Feder eines Offiziers stammt ein sehr lesenswerter
Aufsatz: „Die Erziehung zum Führer" von Karl Koelsch;
die Umschau Bd. 14. 1910. S. 161 ff. Allerdings zeigt schon die
erste Definition auch die Einseitigkeit: „unter Führer versteht
man, den Willen einer „Befehlseinheit" in eine bestimmte Rich
tung zu lenken und sie zum Handeln zu veranlassen". So einfach
ist das Problem nicht immer; dann aber folgt viel Praktisches
und allgemein Brauchbares. Das Körperliche wird betont, wie
die Ausbildung des Willens; dann ganz im Sinne der Äristagie
ein Unterschied gemacht zwischen Führer und „Herrenmensch"
(Aristag und Aristokrat). Geduld und Beharrlichkeit, Verant-
ivortungsfreudigkeit und Erziehung zur Sachlichkeit (sehr gut)
Iverden verlangt, ferner Entschlußfähigkeit und Wirklichkeitsfinn.
— In seiner pädagogischen Polemik kämpft Berf. gegen Gram
matik, Reglement und Paragraph; auch sehr richtig^