flationistische Ausgabe von Umlaufmitteln zu anderen
Zwecken als zur Deckung der Staatsdefizite, z. B. für
Zwecke der Privatwirtschaft, also eine regulierte Inflation,
nicht für schädlich erachten würde, besonders
nicht als Mittel zur Erhöhung der Preise.
Professor Warren will als Ergebnis seiner Ansicht
über das Gold im Einklang mit der Theorie Fishers und
den Ansichten J. Keynes eine neue Dollarwährung
(Theorie des sog. commodity dollar) schaffen, die er
zwar auf das Gold stützen will, aber so, daß der Preis
des Goldes durch den Preis jener 784 Waren reguliert
würde, welche die Grundlage für den amerikanischen
Großhandelsindex bilden; er will also zu einer sog. Indexwährung
gelangen. Nur auf diesem Wege kann man
seiner Ansicht nach ein beständiges Preisniveau erreichen
und dadurch heftige Krisen vermeiden. Auf die
Mittel, die er zu diesem Zwecke verwenden will, werden
wir noch zu sprechen kommen, wenn wir die praktische
Lösung der Wirtschaftskrise in Amerika behandeln werden.
Die theoretischen Anschauungen des Prof. Dr.
Englis*) über die Krise können zusammenfassend ungefähr
folgendermaßen wiedergegeben werden.
Der Mittelpunkt der nationalökonomischen Problematik
ist die Frage des in Geld ausgedrückten Preises.
Den Wert eines jeden Gutes erkennen wir aus seinem
*) Die Anschauungen des Prof. Dr. Eng1i8 über die Krise
wurden in einer Reihe von Artikeln der Lido ve Noviny entwickelt,
welche gesammelt in der Publikation „Svötovä& a
nase hospodäfskä krise” (Borovy 1934) erschienen
sind.
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