ten, aber auch im achtzehnten Jahrhundert, und stellten
einen Index der Großhandelspreise und Goldwerte in
England seit dem Jahre 1782 zusammen. Durch diese
Beobachtung gelangten sie zu dem Schlusse, daß es
immer die Auswirkungen des Goldes waren, welche je
nach der Größe der Vorräte und der Neuproduktion des
Goldes die Preise beeinflußten und dadurch auch die
wirtschaftliche Prosperität oder Krise in den einzelnen
Phasen der Weltentwicklung. Durch diese Beobachtung
kommt Professor Warren zu der grundlegenden Erkenntnis,
daß die Welt irrtümlicherweise mit dem Goldpreis
als einer Konstante rechnet, ohne zu berücksichtigen,
daß auch Gold wie jedes andere Gut dem Gesetz
des Angebots und der Nachfrage unterliegt.
Die Schlußfolgerungen, welche die einzelnen vorher
angeführten Fachleute aus ihren Anschauungen ableiten,
sind verschieden; verschieden sind auch die Methoden,
mit denen sie ans Ziel gelangen, nämlich die Auswirkungen
der Wirtschaftskrise bekämpfen wollen.
Eines ist diesen Anschauungen gemeinsam, daß das wirtschaftliche
Gleichgewicht wieder hergestellt werden
muß und daß die Grundlage dieses Gleichgewichtes beruht
auf der Stabilität des Preisniveaus und der übrigen
Wirtschaftsziffern und daß die Ursache der Krise
die Störung dieses Niveaus ist, speziell aber die Disparität
des Systems der Wirtschaftsziffern.
Cassel, der die Ursache des Absinkens vor allem in
der Politik der Kreditrestriktion der Notenbanken erblickt,
empfiehlt hier als Mittel zur Herbeiführung des
Gleichgewichtes das entgegengesetzte Vorgehen, welches
in einer gewissen Form der Inflation beruht, resp.
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