Einleitung.
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gleichartiger Geschäftsfälle, die nur hinsichtlich ihres (te%wertes
voneinander ab weichen, so z. B. wiederkehrende LeistimÄö^t^rjöj^
festliegendes Kapital (Zinsen), vielfach sich wiederholende
aufwendungen für dis Herstellung und die Anschaffung von
Gütern, Einnahmen aus ihrer Veräußerung usw. Will man die
wirtschaftlichen Tatsachen als solche im einzelnen und in ihrer
Gesamtheit sowie hinsichtlich ihrer Wirkungen auf Wirtschafts
vermögen und Wirtschaftserfolg kennen lernen, so ist die Zu
sammen] ass ung gleichartiger oder gleichnamiger Ereignisse, die
horizontale Gliederung der Wertveränderungen, ihre Klassifikation
die natürliche Methode, die zur Lösung dieser Aufgabe führt, und
die vertikale Anordnung und Schichtung der wirtschaftlichen Tat
sachen mit ihrem Geldwerte die selbstverständliche Folge. Die
horizontale Gliederung, die Klassifikation, und die vertikale
Schichtung der wirtschaftlichen Ereignisse, die eine in Geld aus-
drückbare Wirkung auf das Wirtschaftsvermögen geäußert
haben — als Wirtschaftschronik ist die B. Beschreibung des Ver
gangenen — erfolgt in der traditionellen, praktisch einfachsten
Form eines Kontos. Zur chronologischen Aufzeichnung tritt eine
systematische Ordnung der Geldwertbewegungen, zur Analyse
ergänzend die Synthese. Die B. betrachtet die Unternehmung
als organische Einheit und dann in ihren Teilen.
Die einheitlichen Leistungen eines jeden Buchhaltungs
systems sind für unsere Begriffsbestimmung das Wesentliche.
Wir verstehen unter B. die chronologische Aufzeichnung der Ge
schäftsfälle, die systematische Gruppierung der wirtschaftlichen Er
eignisse nach Ursache und irkung sowie die Zusammenfassung
gleichartiger oder gleichnamiger sich wiederholender Geldwert-
Bewegungen. Die Klassifikation im angodeuteten Sinne, die
Beschreibung, Gruppierung und Ordnung der Geschäftsfälle,
ihre Untersuchung und Beobachtung nach Ursache und Wirkung
ist für die Beantwortung der allgemeinen und besonderenF ragen,
die an die B. gestellt werden (S. 5), von ausschlaggebender Be
deutung. Dargestellt wird sie durch alle Bücher der systemati
schen Ordnung, die in der Regel kontenförmig, in wenigen Aus
nahmefällen seitenweise, paginiert, geführt werden.
e) Die Klassifikation ist nur durch wenige Regeln der Buch-
baltungslehre gebunden, im übrigen von dem Willen und der