Full text : Die doppelte kaufmännische Buchhaltung

150

Kassenbuch.

B)  Kassenbuch  (Kassenmemorial),
a)  Einheitliches  Buch;
1.  Alle  Einnahmen  und  Ausgaben  an  barem  Gelde  in  Landeswährung ­
  werden  in  einem  einfachen,  eingliedrigen  Kontobuch
verrechnet,  und  zwar  ohne  oder  mit  Anführung  des  Gegen-Kontos.
  (S.  161).

Beispiel  eines  einfachen  Kassenbuches  ohne  Kontenanruf:

Einnahmen

Ausgaben

Tag

Übertrag
auf  Folio

Text

5343

—

Bestand  am  1.  Mai

343

25

3.

Arbeitslöhne

850

—

5.

Rimesse  Nr.  2413

2.  Gleichartige  Geldeinnahmen  und  -ausgaben  werden  zusammengefaßt ­
  unter  Anführung  des  Gegen-Kontos  und  Anwendung ­
  von  Tabellen  (vgl.  S.  39  a).
ß)  Entsprechend  der  Arbeitsteilung  im  Betriebe  wird  die
Verrechnung  des  Bargeldes  in  mehreren  Büchern  durchgeführt
(Spaltung  des  Kassenbuches  in  Spezialbücher,  z.  B.  Einnahmeund
  Ausgabe-Kassenbuch  getrennt,  Coupons-,  Wechsel-,  Scheck-,
Effektenkasse;  die  Lohn-,  Frachten-,  Post-,  Reisekasse  abgetrennt ­
  von  der  Zentralkasse  u.  ä.).  Es  empfiehlt  sich  in  solchen
Fällen,  die  Sonderkassen,  d.  h.  die  einzelnen  Zahlstellen,  durch
entsprechend  benannte  Konten  im  Zentralkassenbuch  zu  kontrollieren ­
  (summarische  Eintragung  der  Tageseinnahmen  und
-ausgaben  dieser  Spezialkassen;  die  Spezialkassenbücher  dienen
dann  gleichzeitig  als  Saramelbücher,  Spezialjournale).
C)  Die  Bücher  der  Bes  landsbuchführung
werden  im  praktischen  Teil  besprochen  werden.

20.  Abschnitt.
Formen  der  doppelten  Buchführung.
A)  Das  Bedürfnis  nach  Konzentration  der  Rechnungsergeb
nisse,  der  Wunsch,  die  Bilanzziehung  durch  Übersichtlichkeit
und  Abkürzung  der  Buchungen  zu  erleichtern,  und  die  Notwendigkeit ­
  der  Arbeitsteilung  in  der  Verrechnungsarbeit  haben
            
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