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Kassenbuch.
B) Kassenbuch (Kassenmemorial),
a) Einheitliches Buch;
1. Alle Einnahmen und Ausgaben an barem Gelde in Landeswährung
werden in einem einfachen, eingliedrigen Kontobuch
verrechnet, und zwar ohne oder mit Anführung des Gegen-Kontos.
(S. 161).
Beispiel eines einfachen Kassenbuches ohne Kontenanruf:
Einnahmen
Ausgaben
Tag
Übertrag
auf Folio
Text
5343
—
Bestand am 1. Mai
343
25
3.
Arbeitslöhne
850
—
5.
Rimesse Nr. 2413
2. Gleichartige Geldeinnahmen und -ausgaben werden zusammengefaßt
unter Anführung des Gegen-Kontos und Anwendung
von Tabellen (vgl. S. 39 a).
ß) Entsprechend der Arbeitsteilung im Betriebe wird die
Verrechnung des Bargeldes in mehreren Büchern durchgeführt
(Spaltung des Kassenbuches in Spezialbücher, z. B. Einnahmeund
Ausgabe-Kassenbuch getrennt, Coupons-, Wechsel-, Scheck-,
Effektenkasse; die Lohn-, Frachten-, Post-, Reisekasse abgetrennt
von der Zentralkasse u. ä.). Es empfiehlt sich in solchen
Fällen, die Sonderkassen, d. h. die einzelnen Zahlstellen, durch
entsprechend benannte Konten im Zentralkassenbuch zu kontrollieren
(summarische Eintragung der Tageseinnahmen und
-ausgaben dieser Spezialkassen; die Spezialkassenbücher dienen
dann gleichzeitig als Saramelbücher, Spezialjournale).
C) Die Bücher der Bes landsbuchführung
werden im praktischen Teil besprochen werden.
20. Abschnitt.
Formen der doppelten Buchführung.
A) Das Bedürfnis nach Konzentration der Rechnungsergeb
nisse, der Wunsch, die Bilanzziehung durch Übersichtlichkeit
und Abkürzung der Buchungen zu erleichtern, und die Notwendigkeit
der Arbeitsteilung in der Verrechnungsarbeit haben