Full text : Die doppelte kaufmännische Buchhaltung

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K  ontenkarten.

technik  soll  im  folgenden  Beispiele  eines  Betriebes  der  chemischen
Industrie  aufgezeigt  werden.  Eine  weitgehende  Spaltung  der
Konten  und  Arbeitsteilung  in  der  Verwaltung,  Rücksichtnahme
auf  Ersparnisse  von  Übertragungsarheiten  führen  zur  Kartothek
der  Sach-  und  Personenkonten.  Für  jedes  Konto  wird  eine  Karte
geführt,  deren  Saldo  monatweise  auf  die  entsprechenden  Hauptbuchkarten ­
  übertragen  wird.  Mittels  Durchschrift  werden  die
Geschäftsvorgänge  gleichzeitig  auf  lose  Grundbuchblätter  und
auf  den  Kontenkarten  gebucht.  Es  wird  eine  Anzahl  von  Wareneingangs- ­
  und  Ausgangsbüchern,  ein  Inkassobuch,  ein  Postscheck-, ­
  Giro-  und  Bankbuch,  sowie  ein  Memorial  geführt.  Die
Warenausgänge  werden  auf  Grund  der  Rechnungsabschriften
auf  den  Blättern  der  Warenausgangsbücher  und  den  Kontokorrentkarten ­
  der  Kunden  gleichzeitig  gebucht  und  auf  diesen
der  Text  handschriftlich  nachgetragen,  sowie  nach  jeder  Buchung
der  Saldo  errechnet.  Die  Summen  der  Warenausgangsbücher
werden  monatlich  dem  Konto-Korrentkonto  belastet,  die  Gegenbuchungen ­
  auf  dem  Verkaufskonto  gleichfalls  monatlich  summarisch ­
  auf  Grund  einer  für  jedes  Verkaufskonto  zu  führenden
Umsatzstatistik  vorgenommen.  Die  internen  Bestandsveränderungen ­
  durch  Lieferung  der  Läger  untereinander  u.  ä.  gehen
durch  das  Memorial.  Jede  derartige  Lieferung  erscheint  im  Soll
und  im  Haben  auf  zwei  verschiedenen  Statistiken,  die  Endbeträge ­
  werden  wiederum  monatlich  summarisch  verbucht.
Die  Hauptbuchkonten  werden  mit  Ziffern  bezeichnet:  sieben
Kontenabteilungen  (0  bis  6  als  Kennziffern),  die  Zerlegung  in
Kontengruppen  mit  zweistelligen  Kennziffern,  deren  Untergruppen ­
  mit  drei  Kennziffern  versehen  usf.  Die  Kontenkarten
dieses  Betriebes  tragen  teilweise  4-  und  Sstellige  Kennziffern:
ein  Beweis  für  ein  weitschichtiges  Kontenkartensystem,  eine
tiefgehende  Analyse  der  wirtschaftlichen  Vorgänge  und  trotzdem
eine  übersichtliche  Zusammenfassung  des  Ziffernmatenals  für
die  Abschlußzwecke.  Z.  B.;
Kennziffer  0  für  Konten  der  Geldwirtschajt:
(H  Kassenkonto,
02  Wechselkonto,
03  Reichsbankkonto,
04  Postscheckkonto,
usf.
            
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