Inkassoverkehr-
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Avisierte Schecks werden häufig über Tratten-Konto oder ein
Konto avisierter Schecks geführt (bei der Anzeige Kontokorrent
an Tratten, bei der Auszahlung Tratten an Kasse), um eine
Vormerkung der Verfügungen des Kontoinhabers zu haben.
Einfacher erscheint uns ein anderes Verfahren. Das Scheck-Konto
des Kunden im Kontokorrentbuch wird mit einer besonderen
Vormerkspalte (im Soll) versehen, in welcher Tag und
Betrag des angezeigten Schecks vermerkt werden. Man erreicht
damit die gleiche Wirkung ohne eine umständliche Verrechnungsbuchung
über Tratten-Konto, die wegen der unterschiedlichen
Bestimmung des Verfalltages eingelöster Schecks nicht immer
anwendbar ist.
Banken können aktive und passive Schecks unterscheiden.
Aktive Schecks auf andere Banken sind Platz- oder Versandbzw.
Rimessenschecks. Sie werden wie Bargeld behandelt oder
über Wechsel-Konto, Diskontwechsel-Konto, besser über Konto
fremder Schecks verrechnet. Inkassoschecks werden wie Inkasso-Rimessen
behandelt.
Passive, von der Bank einzulösende Schecks werden einem
(passiven) N. N.-Scheck-Konto, Scheckauszahlungs-Konto belastet,
welchem die auf Rechnung des Scheck-Kontos eines
Kunden eingehenden Geldwerte kreditiert werden. N. N.-Scheck-Konto
verrechnet demnach rechts das Guthaben, links
die Verfügungen des Scheckkunden N. N.; die Zinsen werden
dem Scheckzinsen-Konto belastet. Andere Bankbetriebe verbuchen
über Tratten und Kontokorrent-Konto wie oben ausgeführt.
8. Inkassoaufträge.
a) Inkassowechsel. Über die Buchung des Beauftragten
v gl. Inkassowechsel-Konto. Der Auftraggeber bucht den Ausgang
der Inkassowechsel wie die übrigen Wechsel. Die Inkassokosten
werden nach Aufgabe zu Lasten des Unkosten-Kontos
verbucht.
b) Inkassoaufträge an die Post (Postaufträge zur Einziehung
von Geldbeträgen) werden bei ihrer Ausfertigung vorgemerkt
und nach ihrer Einlösung bzw. nach Auszahlung des Ertrages
an den Auftraggeber als Bareinnahmen verrechnet. Man kann