Warenhandel für eigene Rechnung.
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A. Das typische Konto ist das Waren-Konto (Verkaufs-,
W arenumsatz- Konto).
Das Waren-Konto kann im Hauptbuch oder in einer Nebenverrechnung
(Lagerbuch, Warenskontro) beliebig spezialisiert
werden. Manche Unternehmer müssen unterscheiden: Waren auf
eigenem Lager, Waren auf auswärtigem Lager, Kommissionswaren-Konto,
Konsignationswaren-Konto, Detailgeschäft. Im
Fabrikationsgeschäft sind Handelswaren und Fabrikationswaren
zu unterscheiden.
Waren-Konto
Kosten der Anschaffung Erlös der Weiterveräußerung
1. Einkaufskosten u.Bezugskosten 1 2 3 4 5 )
2. Rückwaren der Kunden und
Kosten der Rücksendung.
3. Abzüge [Skonto, Rabatt] und
Vergütungen an Kunden.
4. Versendungskosten auf verkaufte
Waren (Transport, Zoll, Verpackung).
5. Kosten der Lagerung und der
Lagerarbeiten.
10. Gewinn und Verlust-. Bruttogewinn.
H. Eingangsbilanz: Vorräte.
NB.; Der 3. u. 4. Posten sind Minderungsposten des Erlöses (6,),
4er 8. ist ein Minderungsposten (Subtrahendus) des 1. Sollpostens.
Abänderungen des typischen Kontos:
1. Abtrennung des Warenabsatzes vom Wareneinkauf (Anschaffung
und Weiterveräußerung) durch Errichtung eines
Warenverkaufs-Kontos, das für den Erlös der verkauften Waren
erkannt, für die Abzüge der Abnehmer, die Versendungskosten
und die Rückwaren der Kunden belastet wird. Das Waren-Einkaufs-Konto
verrechnet die übrigen Kosten.
x ) Im Falle eines Imports sind die Deckungskosten für den Rembours
an den Verkäufer einzurechnen oder es ist ein diese (erst in Zukunft entstehenden)
Kosten berücksichtigender erhöhter Tagesumrechnungskurs anzuwenden.
6. Erlös der verkauften Waren.
7. Rückwaren an Lieferanten.
8. Abzüge von Lieferanten.
9. Inventurwert der Bestände,
Bilanz-Konto, Aktiva.