Geschäftsunkosten.
sten Rechnungsjahr (als Aktivum) verrechnet, z. B. vorausbe
zahlte Zinsen, Versicherungen usw.(vgl. transitorische Buchungen,
II. Band); 3. ganz oder teilweise wiedererstattet, z. B. Geschäfts
unkosten der Banken durch semesterweise Anrechnung von
Pauschalsummen; 4. als ein Bestandteil des Veräußerungswertes
der Waren, der Fabrikate usw. überwälzt (der Rohertrag in der
Gewinn- und Verlustrechnung ist einschließlich dieses Kosten
anteils verbucht); 5. als ein Bestandteil des Anlagevermögens
verbucht, z. B. Patentkosten, Gebühren bei Grundstückerwerb,
Montagekosten einer Maschine und ähnliches; 6. als noch nicht
bezahlte, rückständige Unkosten in der Vermögensbilanz unter
den Schulden aufgeführt.
Hilfsbücher der Kostenverrechnung: Spesenkassenbuch,
Portokasse, Kleinkasse und ähnlich benannte Hilfsrechnungen
zur Entlastung des (Haupt-)Kassenbuches. Verschiedene Un
kostenbücher dienen als Zergliederungsrechnungen des kollek
tiven Hauptbuch-Kontos (vgl. S. 47).
_Ansgaben Schema eines allgemeinen Unkosten- Kontos 1 ) Verreehnung
2. Umbuchung auf Personen-Konto
für Rückvergütung von Unkosten.
3. Schlußbilanz: (Transitorischer)
Vortrag des Kostenanteils des fol
genden Bilanzjahres (Vorauszah
lungen, Aktiva).
Gewinn und Verlust: Jahresun
kosten.
U Gehälter, Bureaubedarf, Miete,
Licht, Heizung, kurz allg. Verwal-
tungs- und Handlungsunkosten.
3 a. Schlußbilanz: (Antizipierender)
Übertrag von Ausgaben des fol
genden Bilanzjahres zu Lasten
des lautenden (Passiva).
31. Abschnitt.
Die Verrechnung im Warenhandel.
Wirtschaftliche Charakteristik: Unter Handel in der weite
ren Bedeutung versteht man die Organisation des Güterabsatzes
überhaupt 2 ). Für unsere Darstellung kommt nur die folgende
Unterscheidung in Betracht:
Hgb.
U Vgl. auch 32. Abschnitt, B, IXa.
2 ) Zu unterscheiden vom „Handelsgewerbe“ im Sinne der §§ i—3