Full text : Die doppelte kaufmännische Buchhaltung

Warenhandel  für  eigene  Rechnung.

247

A.  Das  typische  Konto  ist  das  Waren-Konto  (Verkaufs-,
W  arenumsatz-  Konto).
Das  Waren-Konto  kann  im  Hauptbuch  oder  in  einer  Nebenverrechnung ­
  (Lagerbuch,  Warenskontro)  beliebig  spezialisiert
werden.  Manche  Unternehmer  müssen  unterscheiden:  Waren  auf
eigenem  Lager,  Waren  auf  auswärtigem  Lager,  Kommissionswaren-Konto,
  Konsignationswaren-Konto,  Detailgeschäft.  Im
Fabrikationsgeschäft  sind  Handelswaren  und  Fabrikationswaren
zu  unterscheiden.

Waren-Konto
Kosten  der  Anschaffung  Erlös  der  Weiterveräußerung
1.  Einkaufskosten  u.Bezugskosten 1  2  3  4  5 )
2.  Rückwaren  der  Kunden  und
Kosten  der  Rücksendung.
3.  Abzüge  [Skonto,  Rabatt]  und
Vergütungen  an  Kunden.
4.  Versendungskosten  auf  verkaufte
Waren  (Transport,  Zoll,  Verpackung). ­

5.  Kosten  der  Lagerung  und  der
Lagerarbeiten.
10.  Gewinn  und  Verlust-.  Bruttogewinn. ­

H.  Eingangsbilanz:  Vorräte.
NB.;  Der  3.  u.  4.  Posten  sind  Minderungsposten  des  Erlöses  (6,),
4er  8.  ist  ein  Minderungsposten  (Subtrahendus)  des  1.  Sollpostens.
Abänderungen  des  typischen  Kontos:
1.  Abtrennung  des  Warenabsatzes  vom  Wareneinkauf  (Anschaffung ­
  und  Weiterveräußerung)  durch  Errichtung  eines
Warenverkaufs-Kontos,  das  für  den  Erlös  der  verkauften  Waren
erkannt,  für  die  Abzüge  der  Abnehmer,  die  Versendungskosten
und  die  Rückwaren  der  Kunden  belastet  wird.  Das  Waren-Einkaufs-Konto
  verrechnet  die  übrigen  Kosten.
x )  Im  Falle  eines  Imports  sind  die  Deckungskosten  für  den  Rembours
an  den  Verkäufer  einzurechnen  oder  es  ist  ein  diese  (erst  in  Zukunft  entstehenden) ­
  Kosten  berücksichtigender  erhöhter  Tagesumrechnungskurs  anzuwenden. ­


6.  Erlös  der  verkauften  Waren.
7.  Rückwaren  an  Lieferanten.
8.  Abzüge  von  Lieferanten.
9.  Inventurwert  der  Bestände,
Bilanz-Konto,  Aktiva.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.