Full text: Die doppelte kaufmännische Buchhaltung

Prämiengeschäfte. 
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b) Ähnliche Buchungen hat der Prämienverkäufer, d. i. der 
Prämienempfänger, zu machen. 
Prämiengeschäfte werden erst am Prämienerklärungstag 
verrechnet und verbucht, abgesehen von der selbstverständlichen 
Vormerkung in den Engagementbüchern. 
Für den Bankkunden (kommissionsweise) abgeschlossene 
Prämiengeschäfte werden diesem 
a) entweder am Tage des Abschlusses mit dem vollen Betrag 
der auf Prämien gekauften oder verkauften Wertpapiere 
in Rechnung gestellt. Erklärt der Kunde Reugeld, wird 
durch eine um Prämie und Nebenkosten verminderte oder 
vermehrte Gegenbuchung die erste Buchung aufgehoben. 
In dem Unterschied zwischen beiden Buchungsbeträgen 
liegt die Prämie einschließlich der Nebenkosten, die dem 
Kunden als Prämienkäufer stets belastet werden. Für den 
Kunden als Prämienempfänger sind die Buchungen umzu 
kehren. Die Verrechnung erfolgt auf dem gewöhnlichen 
Kontokorrent-Konto des Kunden oder auf einem Sonder 
konto: N. N. Liquidations-Konto, das dann Verpflichtungen 
und Forderungen aus allen Börsengeschäften verzeichnet. 
ß) Die Verrechnung mit dem Kunden wird verschoben auf den 
Prämienerklärungstag, abgesehen von der Vormerkung 
dieser Eventualkäufe bzw. -Verkäufe in Engagementbüchern, 
c) In den bisher erörterten Fällen handelt es sich um Vor 
oder Rückprämien, das sind Kauf- oder Verkaufsgeschäfte 
in Wertpapieren mit dem Wahlrecht des Käufers bzw. Ver 
käufers, gegen nachträgliche' Bezahlung einer im voraus 
vereinbarten Prämie von der Übernahme bzw. der Lieferung 
der Wertpapiere zurückzutreten. Stellagegeschäfte und 
Nochgeschäfte unterscheiden sich in bezug auf ihre konten 
mäßige Verrechnung von dem einfachen fest abgeschlossenen 
Ultimogeschäft nicht. 
G. II. Kommissionseffekten. 
An- und Verkäufe von Wertpapieren für fremde Rechnung 
sollen von der Gebarung mit eigenen Wertpapieren getrennt 
werden. Das zu führende Konto — Kommissionseffekten- Konto 
Effekten-Konto B, Effektenumsatz-Konto — funktioniert wie
	        
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