Full text : Die doppelte kaufmännische Buchhaltung

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Organisation  der  Bankbuchhaltung.

Spezialhauptbuchführer  auch  seine  Eintragungen  aus  den  genannten  Behelfen ­
  vor,  indem  er  jeden  einzelnen  eingetragenen  Posten  mit  jenen  im
Hefte  vergleicht.
Die  in  den  Spezialhauptbüchern  geführten  Konten,  die  im  Standbuch ­
  durch  kein  Sammelkonto  vertreten  sind,  werden  mit  Hilfe  der  Strazza
oder  des  Zentralhauptbuches  abgestimmt.
Der  Kontokorrentbuchführer  bucht  aus  den  Briefabschrilten,  vergleicht ­
  seine  Eintragungen  täglich  mit  der  Primanota  und  stimmt  seine
Saldi  mit  denen  der  Spezialhauptbücher  monatlich  ab.
Die  Eintragungen  in  die  Skontren  werden  aus  den  Briefabschriften
und  aus  dem  Hauptkassenjournal  vorgenommen.  Die  Abstimmung  mit  den
Gebarungsabteilungen  erfolgt  hinsichtlich  der  Bestünde  täglich  (Kasse)
oder  zwei-  bis  dreimal  monatlich.  Mit  den  Spezialhauptbüchern  werden
die  Skontren  regelmäßig  monatlich  verglichen.
Die  Kontokorrentberechnung  erfolgt  nach  der  französischen  Methode,
unter  Umständen  jedoch,  d.  h.  bei  häufigerem  Wechseln  vom  Debet  und
Kredit,  nach  der  Staffelmethode,
Bank  III
Während  bei  vielen  Banken  und  den  meisten  Großhandlungshäusern
der  Grundsatz  besteht,  aus  den  Briefen  zu  buchen,  sah  sich  die  Leitung
dieser  Bank  genötigt,  infolge  des  ungeheuren  Einlaufsmaterials  davon  abzusehen ­
  und  ein  anderes  Verfahren  einzuführen.  Das  ersterwähnte  System
führt  dazu,  daß  die  Post  von  sämtlichen  Primanotisten  usw.  und  von  dem
Kontroilbureau  durchgesehen  werden  muß,  was  sich  als  unausführbar  erwiesen ­
  hat.
Die  Grundlage  des  hier  geschilderten  Systems  beruht  auf  der  Kassengebarung, ­
  die  tatsächlich  die  größte  Anzahl  von  Posten  umfaßt.
Für  diese  Kassaposten  werden  besondere  nach  Gruppen  gesonderte
Journale  geführt  (Devisen,  Tratten,  Effekten,  Rimessen  usw.).  Diese
Journale  werden  im  Rechenbureau  ausgerechnet,  die  Summen  eingestellt
und  die  Noten  ausgeschrieben.  Schon  hier  bietet  sich  durch  den  Korrespondenten, ­
  der  gleichfalls  an  der  Hand  der  Journale  arbeitet,  eine  Kontrolle. ­
  Aus  diesen  Journalbogen  werden  die  Primanotaposten  gebildet  und
in  die  Hauptbücher  eingetragen.
Die  Hauptbuchführer  tragen  die  Soll-  und  Habensummen  (mit  Angabe ­
  der  Frankoposten)  in  Kontrollzettcl  ein;  sie  werden  täglich  mit  den
Zetteln  abgestimmt,  die  von  den  Kontokorrentbuchführern  angelegt  werden; ­
  dieser  allein  bucht  unmittelbar  aus  den  Briefen.  Dadurch  wird  das
Lesen  der  Post  zu  Kontrollzwecken  erspart.  Differenzen  werden  auf  einer
Abstimmungsdifferenzen-Tabelle  eingestellt  und  die  Fehler  vom  Kontroilbureau ­
  den  Abteilungsleitern  zur  Richtigstellung  mitgeteilt;  die  Korrespondenz ­
  über  solche  Fehler  führt  gleichfalls  das  Kontroilbureau.
Nichtkassaposten  werden  auf  dem  „Frankovalutabogen“  zusammengestellt, ­
  Übertragungen  von  Konto  zu  Konto  in  Übertragungsjournale  vom
            
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