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Die Kontierung.
konto, das Gewinn- und Verlustkonto können ihrer Funktion
nach zur Sammlung der Ergebnisse anderer Konten dienen.
Dem Umfang des Buchungsstoffes eines Kontos nach sind
somit zu unterscheiden 1 ): a) Sonder-, Spezial- oder Partikularkontenb)
Kollektiv- oder Generalkonten, d. h. summarische
Konten. Beide Kontengruppen nehmen primäre Buchungsposten
in sich auf, Buchungsposten als Folge eines Geschäftsfalles;
c) Sammelkonten. Sie dienen sekundären Buchungen, Übertragungs-,
Verteilungs- und Sammelposten, d. h. Sammelkonten
nehmen die Ergebnisse anderer Konten in sich auf (z. B. Bilanzkonto,
Gewinn- und Verlustkonto, Handlungskostenkonto nach
3 a).
4. Der unter 3. angegebene Vorgang ist umständlich. Sein
Zweck, die Vorteile der zusammenfassenden mit jenen einer
zerlegenden Verrechnung zu verbinden, kann auch auf
anderem Wege erreicht werden:
a) Wenn man die Hauptverrechnung auf Kollektivkonten
durch eine ausführliche Nebenverrechnung in einem Nebenoder
Hilfskuck ergänzt (Parallele Aufzeichnungen). Die Ergebnisse
beider Rechnungen müssen ziffermäßig übereinstimmen,
eine sehr wertvolle Kontrolle beider; z. B. das
kollektive Handlungsunkostenkonto wird ergänzt durch ein
detailliertes Handlungsunkostenönck.
b) Es werden zwei Verrechnungssysteme nebeneinander geführt:
a) eine zerlegende in dem Spezialhauptbuch und
eine zusammenfassende in dem sogenannten Zentralhauptbuch
(ausführlich später), ß) Oder man vereinigt auf einem
Konto zusammenfassende und spezialisierende Verrechnung
durch Anwendung mehrgliedriger Konten. (Vgl. S. 38.)
Was in der kaufmännischen B. aus Gründen der Übersichtlichkeit
zusammengefaßt wird, soll in Nebenrechnungen zergliedert
und analysiert werden. Die zergliedernde Verrechnung
der Wertänderungen wird entweder durch Anwendung einer spezialisierenden
kontenförmigen Hauptverrechnung oder durch
Ergänzung der zusammenfassenden Hauptverrechnung durch
!) Die übliche Unterscheidung zwischen Spezial- und Kollektiv- oder
Sammelkonten ist unrichtig.