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äiiögensobjekte [oder der Schulden] auf den bezüglichen Konten
nicht in Erscheinung treten.
Demnach sind die Kapitalveränderungen (Zu- und Abgänge)
«inzuteilen in:
1. a) Gewinneinnahmen und Verla stausgaben', b) Kapital-
verluste und -gewinne; beide werden schon zur Zeit ihrer Ver
rechnung unmittelbar als Kapitalwertmehrung oder -minderung
verbucht.
2. Umsatzerjolge (Umsatzgewinne und -Verluste) (vgl. S. 69,
75).
Wir besprachen bisher die Verrechnungstechnik der Ver
änderungen im Vermögen und in den Schulden sowie des eigenen
Kapitals, ohne beide Verrechnungsgruppen zu verbinden. Doch
bilden beide in ihrer praktischen Anwendung einen einheitlichen
Rechnungsorganismus. Diese Verbindung zu einer organischen
Einheit ergibt sich aus der Natur der Geschäftsvorgänge selbst
(vgl- 8. Abschnitt). Jeder buchungsfähige Geschäftsfall wirkt
doppelt, bewirkt Veränderungen nach zwei Seiten hin, wie in der
Tabelle S. 35 gezeigt wurde. Demnach müssen die Wirkungen
auch doppelt verrechnet werden. Jeder Buchungsposten stellt
eine Wertgleichung dar. Der Wert der linken muß gleich sein dem
Wert der rechten Seite der Gleichung. Jeder Geschäftsfall bewirkt -
«inen Soll-Zuwachs und gleichzeitig einen Haben-Zuwachs. Ge
wöhnlich wird dieses Grundgesetz so ausgedrückt: Jeder Ge
schäftsfall muß auf zwei Konten verbucht werden, einmal auf
einem Konto links im Soll oder Debet, ein anderes Mal mit dem;
gleichen Betrag auf einem anderen Konto rechts im Haben
oder Kredit. Dieser Formulierung widerspricht die praktische
Handhabung, wenn eine vereinfachende Buchungsart einem
Konto mehrere Kreditoren oder einem Kreditor mehrere De
bitoren gegenüberstellt (vgl. zusammengezogene Memorial-
Posten, 19. Abschnitt).
Das S. 80 ff. zusammenfassende Beispiel will Technik und
Leistungen der doppelten B. zeigen. Wir wählen zur Darstellung
typische Vorgänge des Warenhandels, da dessen wertumsetzende
1 ätigkeit vorzüglich geeignet ist, den Verrechnungsmechanismus
auch ohne besondere Vorkenntnisse der wirtschaftlichen Ver
behrstechnik zu begreifen. Interessant ist es, an der Hand