Full text: Konzentrationstendenzen im badischen Bankgewerbe

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,Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung“, 
weiß. Was könnte nun dieser Charakter sein? Die absolute Un 
wiederholbarkeit nicht; sie wohnt dem Singulären schon als 
solchem inne. Sie selber könnte auch nicht überboten werden; wohl 
aber jene empirische Unersetzlichkeit, die sich der Eigenart 
des Dinges verknüpft. So kann es sich nur um eine Unersetzlich 
keit handeln, die jene absolute UnWiederholbarkeit in 
sich schließt und in diesem Sinne als eine allgemeingültige 
erscheint. Folgen wir dieser Spur. 
Allgemeingültig singulär ist das Konkretum auf Grund seiner 
Relation zum Allzusammenhang. Bloß in der gleichen 
Relation kann es in einer allgemeingültigen Weise auch un 
ersetzlich sein. Nun hält der Inhalt des Vollbegriffes, wie ihn jene 
abschließenden Aussagen bilden, eine Relation zum Allzusammenhang 
tatsächlich aufrecht. Wir ersahen bereits den Sinn der Struktur 
bestimmung darin, daß sie einen Teilaufschluß über die Struktur 
des Allzusammenhanges bietet. In einem noch tieferen Sinne gilt dies 
für jene Aussagen, in denen Struktur und Konstellation schon mitein 
ander verschmolzen sind. Als System im System wird das Konkretum 
zwar immer nur gegenüber Kollektiven erfaßt, die aus dem All- 
zusammenhange gleichsam ausgetrennt werden. Prinzipiell aber 
gelten uns auch diese Kollektiven als Glieder des All 
zusammenhanges, die an seinem Aufbau tätig sind. Im Prinzip 
also würdigen jene Aussagen das Konkretum dennoch als ein 
Element für den Aufbau des Allzusammenhanges; und 
zwar als ein unentbehrliches Element, weil es ja nach Maßgabe 
seiner Eigenlage, als etwas Singuläres, als das absolut Unwiederholbare, 
am Allzusammenhange baut. Auch kommt es für seine Mitarbeit am 
Aufbau ausdrücklich als System in Betracht, also im wesentlichsten 
Sinne als ein Ganzes. Im Rahmen der Mission, die dem Konkretum 
innerhalb des Allzusammenhanges zufällt, ist daher seine Ganzheit 
nicht etwas, das rein tatsächlich als seine Ungeteiltheit vor 
liegt, wie es schließlich für jegliches Ding schon als solches gilt. Die 
Ganzheit ist hier das Prinzipielle; sie ruht, sofern man das Ding 
nach jener Mission würdigen will, im Wesen der Sache beschlossen, 
im Sinne einer Unteilbarkeit des Dinges. So ist es sachlich und 
sprachlich richtig zu sagen, daß wir mit jenen Aussagen, in denen 
das idiographische Denken sein Bestes leistet, die Individualität 
der Dinge erfassen! Das ist keine bloße Modalität, gleich der Eigen 
lage; aber es ist auch weitaus mehr als die rein empirische Eigenart. 
Die Individualität des Dinges hebt gleichsam seine 
Eigenlage und seine Eigenart restlos in sich auf. Mit
	        
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