Full text: Geld-, Bank- und Börsenwesen

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schäften" vom 8. Juni 1918). Der Geschäftsbetrieb gleicht dem der Hypo 
thekenbanken. 
Im Januar 1922 haben sich die Stadtschaften der Provinzen Brandenburg, 
Pommern und Ostpreußen zu der Preußischen Zentral st adtschaft 
zusammengeschlossen, die einen einheitlichen Pfandbrief, den Zentralstadtschafts 
brief, ausgibt und vertreibt. Später sind einige andere Stadtschaften beigetreten. 
Beliehen werden in der Regel nur kleinere Grundstücke. Bevorzugt wird die 
Tilgungshypothek. 
Anhang: Bank von Danzig 
Die Freie Stadt Danzig hat das ihr ausschließlich zustehende Recht zur 
Ausgabe von Geldscheinen für die Zeit vom 1. Januar 1924 bis 31. De 
zember 1953 an die „Bank von Danzig", deren Kapital 7 % Millionen 
Gulden beträgt, auf Grund der näheren Bestimmungen des „Noten 
privilegs" übertragen. 
Nechnungseinheit in Danzig ist der Gulden zu 100 Pfennig. 
Ursprünglich im Verhältnis von 25 :1 zum englischen Pfund gestellt, wurde 
der Danziger Gulden im Herbst 1931 vom Pfund abgehängt und auf Gold 
basiert (1 Gulden — 0,2929 Gramm Feingold). 
Ausweis vom 30. Juni 1937. 
In 1000 Danziger Gulden. 
Aktiva: 
Gold in Barren und Münzen 28 115 
Deckungsfähige Devisen... 1 053 
Sons '«- Devisen 1670 
Wechsel ■ . . . lg 025 
Schatzwechsel der Freien Stadt 
Danzig ...... 2 goo 
Lombardforderungen. . 2 90 
darunter Darlehen auf 
Schatzwechsel der Freien 
Stadt Danzig 
Danziger Metallgeld.... 4 134 
Devisen für Rechnung Dritter 374 
Sonstige täglich fällige Forde 
rungen 5 
Sonstige Forderungen mit 
Kündigungsfrist ..... 
Passiva: 
Grundkapital 
Reservefonds 
Spezialreservefonds . . . . 
Notenumlauf 
Sonstige täglich fällige Ver 
bindlichkeiten 
Verbindlichkeiten in fremder 
Währung 
Sonstige Passiva 
7 500 
4 010 
7 500 
32 961 
12 120 
379 
6 
st Bank von Danzig ist hier als Anhang zu den deutschen Banken be 
handelt worden, da die Feder sich sträubt, sie zu den „ausländischen" Noten- 
banken zu zählen.
	        
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