Full text : Die Fremdenfrage im schweizerischen Wirtschaftsleben

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acr  £  Iniiohtun^en  wie  11«  ■bc-Aweizer  loche,
wo  ;.ie  Geschäfte  nur  schwelzer  Ische  'aren  ausstellen,
  und  li.®  Beeleaf  .  si  is<  ,  Lie  alljährlich.
eine  Gewerbeschau  s  örtlicher  sclmeizerischer  Industrien ­
  ‘bietet,  su  ervwlmen,  -.11  Liese  privat-öffentliclien
  Best  rebungen,  .ie  allerdings  in  den  Hachkriegsjohren
  schon  'bedeutend  schw  eher  geworden  sind,
habend  nur  mehr  o  ier  weniger  indirekt  mit  der  Fremdenfrage
  zu  tun;  sie  beweisen  je  doch  so  recht  -  las
sei  vorwegnehmend  bemerkt  -  len  protektionistischen
Geist,  der  das  eigene  Volk  noch  jeder  dichtung  hin
möglichst  autark  machen  ;ill.  .Der  Zusammenhang  nlt
der  Frendenfrage  ist  wieder  mehr  vorhanden  bei  len
Bestrebungen,  ein  sc. T ivrei  z  er  i.■  dies  Gewerbegesetz  zu
i)
erlassen  ,  Dies  ist  scit  ler  Volksabstimnung  von
%
1903  durch  Art,  34  ler  Ban  esverfaseung  vorgesehen,
aber  bisher  noch  nicht  zur  .usführung  gekommen•
Hach  lern  Programm  des  Eun  lesrats  soll  das  Gesetz
regeln  :
1«  Schutz  ies  Gewerbebetriebes^
o.  Lehr  1  Inga-  und  berufliches  hubildun,  ■  •  3  t
3.  Arbeitersoh  .tz.
Hierdurch  Wirde  das  schweizerische  Handwerk  O ogenüber
  den  ausldn  ischsn  wieder  erstarken  und.  somit  dazu ­
  beitragen,  len  Einfluß  der  Fremden  auf  das  Wirtschaftsleben ­
  zur  ‘  ckzudömmen,  "enn  er  überhaupt  besteht, ­

olle  AbWehrmaßnohnen  werden  die  Pr  emdenfrage,
sofern  sie  eine  ist,  nicht  plötzlich  umgestalten,

1)  Ilolyot  cus,  Aut/Quelle  Fragen  des  Schweizer  °-e~
mrbeatandoe,  a.a.O.,  Ü.6S  tmd  SD.
            
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