Full text: Oekonomik der Transformationsperiode

tionen im Wirtschaftsleben befestigen, daß sie untere Zellen ihres 
Verwaltungsapparates ins Leben ruft, Zellen, die sich rasch mit 
einander vereinigen, mit den noch im „Schoß des Kapitalismus"' 
ausgereiften Organisationen der Arbeiterklasse verwachsen und 
auf diese Weise das neue Gewebe des proletarischen Wirtschafts 
apparates bilden. Zersetzung des alten und roher Entwurf 
des neuen Apparates, — das ist der von uns betrachtete Typus 
der Produktionsverwaltung, 
Es wäre angebracht, hier die Analogie mit dem Prozeß an 
zuführen, der sich in der Armee vollzieht. An Stelle der streng 
sten imperialistischen Subordination tritt das Prinzip der weit 
gehenden Wählbarkeit: cs entstehen unzählige Ausschüsse in 
allen Kettengliedern des Armeeapparates; die Fragen der Armee 
werden zum Gegenstand der weitestgehenden Beratung und 
Diskussion; die „alte Gewalt“ in der Armee wird endgültig dis 
kreditiert und untergraben; zu tatsächlichen Knotenpunkten der 
Gewalt werden die neuen Organe und durch sie die neuen Klas 
sen. Was ist der objektive Sinn dieses Prozesses? Der erste Und 
wichtigste: die Zersetzung, die Zerstörung der alten imperia 
listischen Armee. Zweitens: Schulung und Vorbereitung aktiver 
organisatorischer Kräfte für die künftige proletarische Armee, eine 
Schulung, die um den Preis der Zerstörung des alten Systems 
erkauft wird. Niemand wird behaupten können, daß die Regi 
mentsausschüsse die Armee kampffähig machen. Aber die objek-i 
tive Aufgabe besteht ja nicht darin, daß die Kampffähigkeit der 
alten Armee unterstützt wird. Im Gegenteil, sie besteht darin, 
daß diese Armee zerstört und die Kräfte für einen anderen 
Apparat vorbereitet werden, : 
Jedoch ungeachtet aller Aehnlichkeit der Prozesse hier und 
dort besteht auch ein großer Unterschied zwischen ihnen. In der 
Produktion wird eine große Stetigkeit des ganzen Prozesses er 
halten. Das kommt daher, weil im Innern des kapitalistischen
	        
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