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Nacßwort
zzu der deutschen Ausgabe.
Seit der Zeit, da das vorliegende Buch geschrieben wurde,
ist eine geraume Zeit vergangen. Seither ist in Rußland die
sogenannte „neue Richtung in der ökonomischen Politik“ eingeschlagen
worden, die zum erstenmal die sozialisierte Industrie,
die kleinbürgerliche Wirtschaft, das privat-kapitalistische Unternehmertum
und die „gemischten“ Unternehmungen in ein richtiges
ökonomisches Verhältnis zueinander brachte. Diese spezifisch
russische Wendung, deren tiefste Vorbedingung der bäuerlich-agrarische
Charakter des Landes ist, veranlaßte einige meiner
geistreichen Kritiker zu der Bemerkung, ich müsse meine Arbeit
von vorn beginnen. Diese Ansicht beruht auf dem vollkommenen
Analphabetentum dieser Geistreichler, die in ihrer heiligen Einfalt
den Unterschied nicht begreifen zwischen einer abstrakten
Untersuchung, die die Dinge und Prozesse in ihrem „idealen
Querschnitt“ — nach dem Ausdruck von Marx — schildert und
der empirischen Wirklichkeit, die immer und unter allen Umständen
unendlich komplizierter ist als ihre abstrakte Darstellung.
Ich habe nicht eine ökonomische Geschichte
Sowjetrußlands geschrieben, sondern eine allgemeine Theorie der
Uebergangsperiode, der das Auffassungsvermögen der Journalisten
par exellence und engen „Praktiker“, die die allgemeinen
Probleme nicht erfassen können, nicht gewachsen ist. Aber für
dieses Nicht-gewachsen-sein trage ich natürlich nicht die Verantwortung.