Full text: Oekonomik der Transformationsperiode

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gleitet von der kapitalistischen Hierarchie in der Verteilung, Dies 
sind zwei Seiten einer und derselben Erscheinung, die unlösbar 
miteinander verknüpft, verschmolzen sind. 
Die Produktionsverhältnisse sind Beziehungen zwischen den 
Menschen als Elementen eines bestimmten Systems, Aber es 
würde eine große Vereinfachung bedeuten, wenn man einen be 
stimmten Typus der Verbundenheit dieser Elemente herausholen 
wollte. Die Gesellschaft ist nicht eine Summe von Elementen; 
aber zugleich ist sie auch nicht die arithmetische Summe der 
Elemente und ihres Zusammenhanges, Denn der gesellschaftliche 
Zusammenhang steht nicht neben den Elementen. Die räumliche 
Verteilung der Personen im technischen Arbeitsprozeß und ihre 
Funktionsrolle wird akkumuliert, erstarrt in den Personenele 
menten, Auf diese Weise verwandeln sich die gesellschaftlichen 
Verbindungen und finden ihren Ausdruck in der „inneren Struk 
tur“ der Elemente selbst, der Typus des gesellschaftlichen Zu 
sammenhanges lebt in den Köpfen der Menschen. 
Also: die gegebene gesellschaftliche Struktur, die gegebene 
Produktionsweise ist einerseits ein bestimmter Typus des 
Zusammenhanges, andererseits werden diese Elemente selbst 
von diesem Typus gestaltet. 
Durch die Produktionsverhältnisse wird alles übrige be 
stimmt, Die Ursache hiervon ist leicht begreiflich. Würden die 
Produktionsverhältnisse einen Typus des Zusammenhanges ver 
körpern und wären die Beziehungen anderer Art (z. B. die 
Staatsorganisation), nach einem anderen Typus aufgebaut, so 
müßte das System als Ganzes absolut unstabil sein. Kapita 
listische Produktionsverhältnisse sind absolut undenkbar bei der 
politischen Herrschaft der Arbeiterklasse, und sozialistische Pro 
duktionsverhältnisse wären undenkbar bei einer politischen 
Herrschaft des Kapitals. Folglich muß jeder Typus der Gesell 
schaft unvermeidlich durch einen Monismus seiner Struktur gc-
	        
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