Object: Das Unternehmen und der Unternehmergewinn vom historischen, theoretischen und praktischen Standpunkte

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Weg ist unwirtschaftlich^). Im Unternehmen ist diese Thätigkeit 
(1er Wirtschaft gefährlich, weil, trotz der Bestimmtheit des Aus 
gangspunktes und des Endziels, der Ausgangspunkt, welcher in 
diesem Sinne gewiss überall existiert, unbekannt ist. Das zur 
Deckung der Lebensbedürfnisse bestimmte Maß an Gütern ist in 
der reinen Wirtschaft bekannt, in der im Unternehmen einge 
schlossenen unbekannt, und zwar deshalb, weil der Ertrag der reinen 
Wirtschaft bekannt ist, der Ertrag des Unternehmens unbekannt. 
In den Lebensfunktionen des Unternehmens liegt 
auch die Thätigkeit der Volkswirtschaft, c^ie Vertei 
lung der außerpersönlichen Kapitalien, eingeschlossen. 
Die Kapitalverteilung stammt nicht vom Unter 
nehmergewinn, sondern aus der Thätigkeit des Unter 
nehmens; denn der Unternehmergewinn, die Kapital 
bildung, ist die Zentralisation des Kapitals. Die 
Thätigkeit des Unternehmens ist die Dezentralisation 
des Kapitals zum Zwecke der späteren Zentralisation. 
Indem der Unternehmer die Produktionsfaktoren vereinigt, 
bezahlt er die Werte der vereinigten Faktoren, er bezahlt mit 
Kapital alle jene Arbeite- und Kapitalsarten, welcher er zur Pro 
duktion bedarf, und dieses Kapital verteilt sich an alle jene, welche 
ihm die Arbeite- und Kapitalsarten liefern, und von diesen rollt 
es weiter, überall wird es benützt zur Deckung des Lebens 
bedarfes, nährt und ernährt so eine Reihe von Kreisen, um 
endlich zum Unternehmer zurückzukehren, von ihm als zentrali 
siertes, neues Kapital verwendet zu werden, und abermals seinen 
ernährenden Rundkreis anzutreten. Das ist die Nährthätigkeit des 
Unternehmens, seine volkswirtschaftliche Thätigkeit. 
Dreieinig verbunden in einer Thätigkeit, sind diese Rich 
tungen der Wirksamkeit des Unternehmens, und diese Thätigkeit 
bildet Kapital, erhält Kapital und verteilt Kapital. Die Kapital 
verteilung ist die notwendige Folge jedes Unternehmens, die Kapital 
erhaltung die nächstfblgende und ein seltener Erfolg die Kapital 
bildung, der Unternehmergewinn. — 
') Vergleiche: Mengen, Grundsätze der Volkswirtschaftslehre, S. 36 u. ff.
	        
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