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teilweise zerstört werden und teilweise in neuen Kombinationen,
in einem neuen Typus des Zusammenhanges auf treten,*) Das war
auch der Standpunkt von Marx und Engels, Die überwiegende
Mehrzahl der quasi-sozialistischen Theoretiker hegte und hegt je
doch eine fürchterlich primitive Vorstellung über die „Eroberung
der Macht“: das „Oberhaupt“, die „Regierung" wird ersetzt, und
dadurch wird der „ganze Apparat" erobert.
Die revolutionäre Lehre von Marx wurde jetzt auf diesem
Gebiet der Beziehungen als richtig erwiesen nicht allein durch
abstrakte Betrachtungen, sondern auch empirisch.
Viel weniger klar ist der Transformationsprozeß der Produk
tionsverhältnisse. Die Vorstellungen, die hier in der Theorie der
politischen Umwälzungen vorherrschten, erwiesen sich als außer
ordentlich lebensfähig. Als typisch kann in dieser Hinsicht die
Betrachtung R. Hilferdings gelten, daß die „Besitzergreifung von
sechs Berliner Großbanken"**) durch das Proletariat dem letzteren
die ganze Industrie in die Hände geben würde, weil bei den
finanzkapitalistischen Produktionsverhältnissen die Banken die
organisatorischen Knotenpunkte des produktionstechnischen
Systems, des „ganzen Apparates“ bilden. Es ist empirisch be
wiesen, daß nichts Derartiges eintritt, denn real genommen unter
gräbt die Besitzergreifung der Banken bloß die Kommandogewalt
des Kapitals. Weshalb? Die Frage ist einfach zu lösen. Des
halb, weil die Banken die Industrie „regieren“ auf Grund der
spezifischen Verhältnisse des Geldkredites. Der Typus des Zu
sammenhanges ist hier der Typus des Kreditzusammenhanges,
und eben dieser bricht bei der Besitzergreifung der Banken durch
das Proletariat zusammen,
*) Vergl. darüber die Arbeit des Gen. N, Lenin: „Staat und Revo
lution”, ebenso unseren Aufsatz: „Theorie der proletarischen Diktatur" im
Sammelbuch: „Der Oktoberumsturz und die Diktatur des Proletariats"
(russisch).
**) R. Hilferding: „Finanzkapital", Marxstudien, Wien 1910, S. 472—473,