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II. HAUPTTEIL.
Ackerbau, Gewerbe und Handel in einer Nation. Diese
Harmonie fehlt heute in unserer Volkswirtschaft. Der
Unterbau aller Wirtschaft, die Landwirtschaft, die Ur
produktion, lag für uns vor dem Kriege zum Teil im Aus
land. Der amerikanische Farmer war eine Zelle dieses
Unterbaues. Diese Rohstoffbasis ist zum Teil zertrüm
mert, zum Teil mindestens eingeengt. Wir sahen, daß
unsere Exportindustrie nicht mehr in dem Maße, wie vor
dem Kriege, in der Lage sein wird, diese Auslandsbasis
für uns neu zu schaffen, und daß gleichzeitig durch den
Frieden von Versailles unsere inländische Nahrungs- und
Rohstoffbasis verkleinert worden ist.
Ohne gesteigerte Produktion von Lebensmitteln und
Rohstoffen wird unserer Industrie überhaupt die Kraft
fehlen, wieder zu erstarken. So muß auch für den, der
eine starke Industrie für nötig erachtet, der Ausgangspunkt
in einer Verbreiterung unserer Nahrungs- und Rohstoff
produktion liegen. Ohne uns auf den Standpunkt zu stellen,
der vor allem während des Krieges vertreten wurde, eine
Nationalisierung unserer Wirtschaft, d. h. eine völlige
Selbständigmachung unserer Wirtschaft vom Ausland, sei
unter allen Umständen das Richtige, — eine üeber-
legung, die hauptsächlich militärisch bedingt war — müssen
wir erkennen, daß eine gewisse Nationalisierung erreicht
werden muß. Nicht Wünsche sind bei dieser Entscheidung
maßgebend, sondern zwingende Umstände. Wie wir
während des Krieges auf uns selbst angewiesen waren,
so sind wir es auch heute noch zu einem gewissen Grad.
Ein wände, wie etwa der, wir müßten jetzt alles daran
setzen, die abgerissenen Verbindungen mit den anderen
Völkern neu zu knüpfen, koste es, was es wolle, können
gegen diesen Zwang nichts ausrichten. Wir befinden uns
heute bei der Wiederherstellung unserer Beziehungen zu
anderen Völkern wirtschaftlich und politisch in so schwie
riger Lage, daß die Annahme nicht unberechtigt sein kann,
wir würden diese Annäherung viel leichter später voll
ziehen, wenn wir erst wieder auf eigenen Füßen stehen
können. Wir sind heute unsern Gegenspielern niemals