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IX. HAUPTTETL.
engeren Heimat, ohne Hab und Gut, zerüttet an Leib und
Seele, vom deutschen Volk fordernd, daß es ihnen, die
alles um ihres Deutschtums willen verloren haben, helfe.,
Und dies Letzte, die berechtigte Forderung, die diese
Einwanderer gegen das Zuzugsland „Deutschland“ erheben,
vervollkommnet den Eindruck, den wir vom rein wirt
schaftlichen Standpunkt aus haben müssen, daß diese Ein
wanderung für Deutschland auch im Hinblick auf die in
nere Einstellung der Einwanderer und ihre äußeren Ver
hältnisse keine Stärkung, sondern eine Belastung darstellt.
Diese Belastung der deutschen Volkswirtschaft kann
nun eine stärkere oder schwächere sein, je nach der
Verteilung der einwandernden Elsaß-Lothringer auf die
verschiedenen Berufe, die in Deutschland stärker oder
schwächer überfüllt sind. Ja, wir konnten bereits fest
stellen, daß trotz der zu überwindenden Schwierigkeiten,
trotz der heutigen Übervölkerung Deutschlands, eine Ein
wanderung, eine Stärkung bedeuten muß, wenn die Ein
wanderer den Berufen zugehören, die wir zum Wieder
aufbau unserer Wirtschaft brauchen, aus den in der Ur
produktion beschäftigten Arbeitskräften.
Wie ist unter solchem Gesichtspunkt die Einwanderung
der vertriebenen Elsaß-Lothringer zu beurteilen?
4. DIE BERUFLICHE GLIEDERUNG DER VERTRIEBENEN
UND IHRE EINFÜGUNG IN DIE NATIONALE WIRT
SCHAFT.
Die Betrachtung der beruflichen Gliederung der ver
triebenen Elsaß-Lothringer wird uns die Antwort auf diese
Frage geben.
Auch wenn wir über die berufliche Gliederung der
Vertriebenen keinerlei Aufzeichnungen hätten, könnten wir
doch Anhaltspunkte dafür finden. Wir müssen uns ver
gegenwärtigen, daß sich die Vertriebenen in ihrer überwie
genden Mehrheit aus Altdeutschen, d. h. aus Deutschen zu
sammensetzen, die nach 1871 in das Eeichsland eingewandert
sind, sowie deren Abkömmlingen. So groß die Zahl der
politischen Fehler ist, die Frankreich seit November 1918'