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Die Lehre vom Wirtschaftsbetrieb.
Jahrhunderts bis zum Kriegsanfang — fortsetzte und in gewisser Weise zum
Abschluß brachte. Es ist nicht möglich, eine Würdigung aller Werke in diesem
Rahmen zu bieten. Besonders eingehend ist die Bearbeitung des Rechnungswesens
vorgenommen worden und hier wieder vorwiegend das Buchhaltungs- und Bilanzwesen,
die Wertungslehre sowie sämtliche Zweige der Selbstkostenrechnung und
Betriebsbuchhaltung. Dagegen hat die Statistik eine ihrer Bedeutung nicht ganz
angemessene Vernachlässigung erfahren.
Neben dem Rechnungswesen ist vor allem das Finanzwesen gepflegt worden,
was einer alten Überlieferung entspricht, da Finanzierungsfragen von jeher im
Mittelpunkt der handelswissenschaftlichen Erörterungen standen.
Das Organisationswesen und das Absatzwesen findet erst in allerneuster Zeit
stärkere Beachtung.
Weiter ist die Wirtschafts -Verkehrslehre in letzter Zeit nur wenig in Einzelabhandlungen
dargestellt worden, da ihre Erörterung bislang in den meisten
Fällen, wie unsere bisherige Übersicht ergab, im Vordergrund der schriftstellerischen
Bearbeitungen gestanden hatte und schon längst Eingang in die großen
Sammelbücher gefunden hat.
Neben diesen mehr der sachlichen Tätigkeit in den Betrieben eingeteilten Untersuchungen
findet sich — ebenfalls zum größten Teil in der Nachkriegszeit entstanden
— jedoch ein reichhaltiges Schrifttum, das die wirtschaftsbetrieblichen
Fragen in grundsätzlicher Weise in den einzelnen Geschäftszweigen erörtert.
Ausgehend von den Bank- und Industriebetrieben, sind fast alle Zweige der
Wirtschaft entweder allgemein oder an Hand besonderer Beispiele zur Darstellung
gekommen, wobei es nur recht merkwürdig anmutet, daß gerade der Zweig, der
jahrhundertelang fast ausschließlich die Gedanken der Schriftsteller ausfüllte, in
unserm Jahrhundert verhältnismäßig schlecht abgeschnitten hat: der reine Handel.
Als Nachweis ist im Anhang eine Aufstellung angefügt, die lediglich den Zweck
verfolgt, die bekanntesten und in den letzten Jahren wichtigsten Veröffentlichungen
auf den einzelnen Gebieten zusammenzustellen. (Abgeschlossen Ende 1934.)
I. Wirtfichaftsbetriebslehre.
A. Das Rechnungswesen der Betriebe.
1. Buchhaltung.
Adler-Pape: Buchhaltungsübungen, 4. Aufl. 1926.
Berliner: Buchhaltungs- und Bilanzlehre, 2 Bde., 8. Aufl. 1930.
Bott: Die Buchhaltung des Kaufmanns, 5. Aufl. 1933.
Dinse: Soll und Haben als Grundlage kurzfristiger Brfolgsrcchnung, 1926.
Gerstner: Kaufmännische Buchhaltung und Bilanz, I. Bd. 5. Aufl.
Großmann: Einführung in das System der Buchhaltung, 3. Aufl. 1927, Bd. I.
Hasenack: Grundlagen und Technik der kaufmännischen Buchhaltung, 1936.
Kalveram: Kaufmännische Buchhaltung, 1929.
Leitner: Die doppelte kaufmännische Buchhaltung, 1923.
Pape: Grundriß der doppelten Buchhaltung, 1921.
Prelinger: Grundriß der maschinellen Buchhaltung, 2. Aufl. 1930.
Schär-Prion: Buchhaltung und Bilanz, 5. Aufl. 1931.
-— Einfache und doppelte Buchhaltung, 3 Lieferungen.
Seidel: Grundlagen und Funktionen der Buchhaltung, 1933.
2. Bilanz- und Wertungslehre.
Bott; Die Bilanz des Kaufmanns, 4. Aufl. 1925.
le Coutre: Grundzüge der Bilanzkunde (3 Bde.), 1922, 1924.
— Praxis der Bilanzkritik (2 Bde.), 1926.
— Zeitgemäße Bilanzierung, 1934.
Geldmacher: Grundlagen und Technik bilanzmäßiger Erfolgsrechnung, 1924.
Gerstner: Bilanzanalyse, 8. Aufl. 1925.
Großmann: Die Abschreibung, 1925.