Full text : Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Die  Mitarbeiter.
der  Frauen,  Kleinigkeiten  zu  beachten,  auf  Ordnung  zu  halten,  in  ihrer  Tätigkeit
aufzugehen,  haben  den  Stand  der  unersetzbaren  Sekretärinnen  und  Assistentinnen
geschaffen.  (Wenn  der  männliche  Angestellte  in  all  diesen  Fällen  hinter  seiner
weiblichen  Berufsgenossin  zurücksteht,  so  darf  er  sich  über  die  Statistik  freuen,  die
ihm  darüber  Auskunft  gibt,  daß  in  den  eigentlich  leitenden  Stellen  Frauen  nur
selten  anzutreffen  sind.)
Die  Maßnahmen  des  Staates  gehen  jetzt  dahin,  möglichst  männliche  Arbeitskräfte ­
  wieder  in  Arbeit  zu  bringen  und  die  Frau  mehr  dem  Haushalt  —  dem  eigenen
oder  einem  fremden  —  zuzuführen.
Als  Beispiele  für  die  Gliederung  der  kaufmännischen  Angestellten  seien  der
Kleinhandelsbetrieb  und  der  Bankbetrieb  herangezogen;
In  einem  Kleinhandelsbetrieb  finden  wir  (nach  Seyffert)
folgende  Gliederung:
1.  Personen  der  Geschäftsleitung.
2.  Einkaufspersonal.
3.  Produktionspersonal  (in  den  eigenen  Werkstätten).
4.  Verkaufspersonal
a)  Personal  der  Verkaufsanbahnung,
b)  „  ,,  Verkaufsbeaufsichtigung,
c)  „  ,,  Verkaufstätigkeit  selbst,
d)  ,,  „  Verkaufsabwicklung.
5.  Handelshilfspersonal  (Hausdiener,  Putzfrauen  usw.).
6.  Verwaltungspersonal.
Im  Bankbetrieb  stellt  sich  die  Gliederung  (nach  Obst)  wie  folgt:
1.  Kassierer.
2.  Effektenverwalter.
3.  Wechsel-  und  Devisenverwalter.
4.  Kuponverwalter.
5.  Korrespondenten.
6.  Rechner.
7.  Kontenführer  (Buchhalter).
8.  Sohalterbeamte.
9.  Börsenvertreter.
10.  Registratoren.
11.  Kassenhoten.
12.  Schreibkräfte.
13.  Hilfskräfte  (Hausverwaltung,  Portiers  usw.).
Für  die  technische  Arbeit  haben  sich  ähnliche  Spaltungen  herausgebildet.  So  sind  als
Grundarbeiten  zu  erkennen:
1.  Der  berechnende  und  entwerfende  Ingenieur  (Konstrukteur),  der  die  Planung  und  die
Ausarbeitung  der  technischen  Anlagen  vomimmt.
2.  Der  Versuchs-  und  Prüfingenieur,  der  neue  technische  Möglichkeiten  sucht  und  die
bisherigen  überwacht  und  verbessert.
3.  Der  bau-  und  betriebsleitende  Ingenieur,  der  die  Ausführung  und  den  Ablauf  der  technischen ­
  Arbeit  leitet.
Daneben  ist  die  große  Masse  der  Einzelkonstrukteure,  der  Zeichner  und  Kalkulatoren  im
technischen  Büro,  der  Terminüberwacher,  der  Arbeitsverteiler,  der  Maschineneinrichter,  der
Zeitnehmer,  der  Kontrolleure  im  Betriebsbüro,  der  Vorzeichner  und  Anzeichner,  Werkzeugmacher, ­
  Dreher,  Schlosser,  Schmiede,  Schweißer  u.  a.,  der  Transport-  und  Hilfsarbeiter,
Kran-  und  Aufzugführer,  Boten,  Maschinen-  und  Kesselwärter  in  der  Werkstatt  selbst  tätig.
Jedes  Gebiet  erfordert  Sondererfahrung,  nur  der  „Dorfsohmied“,  der  selbst  schmiedet,
schlossert,  dreht  und  schweißt,  der  selbst  zeichnet,  rechnet  und  einkauft,  vereint  noch  alle
Einzelgebiete;  jede  mittlere  und  größere  Werkstatt  hat  sogar  innerhalb  der  einzelnen  Gebiete
weitere  Spezialisierungen  vorgenommen.  Es  gibt  Bolzen-,  Eagon-  und  Gewindedreher,  Automaten- ­
  und  Revolverdreher,  Achsen-,  Kunst-  und  Messerschmiede,  Maschinen-  und  Bausohlosser,
  kurz,  jedes  Gebiet  hat  wieder  seine  Könner  hervorgebracht,  die  besonders  leistungsfähig
sind.  Aber  es  sind  auch  viele  Teilgebiete  entstanden,  die  schnell  erlernbar  sind  (Bohren,
Stanzen,  Hobeln)  oder  die  nur  die  Kenntnis  einiger  Griffe  erfordern,  entweder  zur  Bedienung
einer  bestimmten  Maschine  (Scheren,  Sägen,  Pressen)  oder  für  eine  fest  umrissene  Tätigkeit
            
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