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Setzt man I = 100%, so ergeben sich folgende Sätze:
II.
I.
in.
[Umgewandelterl
iShanghai-Kurs )
25,48 = 103,03%
24,73 = 100,- „
24,46 = 98,91 „
IV, Differenz
= 4,12%
Die relative Mehrbewertung der Hongkonger t, t. Notiz,
das „Agio des Hongkong-Dollars“, beträgt demnach für 1910
4,12% im Durchschnitt. Zu annähernd denselben Ziffern
kommt man, wenn man ohne Umwandlung die Silberparität
= 100% setzt und die Abweichung der Durchschnitts t. t.-
Kurse dann darauf bezieht.
Im übrigen kann man nunmehr auch die Münzparität
des Hongkong-Dollars um das Agio verschieben, um damit
zu einer richtigen Beurteilung des Kurses zu kommen. So
wie der Kurs in den Diagrammen, namentlich in Diagramm
Nr, 21—24, sich zeigt, macht er den Eindruck, als ob er
außerordentlich und dauernd günstig für Hongkong in den
letzten Jahren gestanden, „das Angebot von Forderungen
auf London bei weitem die Nachfrage überstiegen hätte“.
Verschiebt man dagegen die wagerechte Paritätslinie um das
Agio, für 1910 z. B. um 4,12% von d 20,92 (Parität) = d0,86
(Bezeichnung hierfür: V) oder im Diagramm um 86 mm nach
oben, so ist das Bild wesentlich anders. Die Hongkong-Pari
tät lautet nunmehr für 1910:
theoretische Parität d 20,92
+ Agio „ —,86
wirkliche Parität
,/. 1.1. Durchschnitt
1.1. unter Parität
d 21,78 (Bezeichnung hierfür VI)
„ 21,56
d —,22, also ähnlich wie in Shanghai.
Wichtig ist eine solche Berechnung zur Bestimmung der
Silberimport- bezw. Exportpunktc,
Für die untersuchten Jahre stellen sich diese Zahlen
wie folgt;