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sehen Zeitung, auf die Wiedergabe des pence- bezw. Mark-Betrages,
ohne die asiatische Währungseinheit, die bei der
hier vorliegenden indirekten Notierungsmethode streng genommen
den Preis darstellt, zu nennen. Beim Lesen sind
die Notizen wie folgt zu ergänzen:
T. T, Kursevom 20, August 1911.
Schanghai 2 sh 4 s / 8 d = M, 2,42 = 1 Schanghai Tael,
Hongkong 1 sh 9 3 / g d = M. l,82 1 / 2 = 1 Hongkong Dollar,
Singapur 2 sh 47x6 d = M, 2,39 1 / 2 = 1 Straits Dollar,
Kalkutta 1 sh 4 d = M. LSö 1 ^ = 1 Rupie,
Yokohama 2 sh 3 / g d = M, 2,08 = 1 Yen,
Die Notizen bedeuten, daß für die bare Hingabe einer
asiatischen Einheit an dem betreffenden asiatischen Platze
die telegraphische Auszahlung eines entsprechenden Schilling-Betrages
in London bezw. Mark-Betrages in Deutschland
erkauft wird.
Da telegraphische Auszahlung in London und Barzahlung
in Asien hinsichtlich der Fälligkeit als gleich zu bewerten
sind, so läßt sich die indirekte Notiz ohne weiteres
als direkte Notiz benutzen; man kann also sagen: 1 Hongkong
$ notiert l/9 3 / g , sodaß keine Umdeutung erforderlich
ist und man die in den hiesigen Zeitungen mitgeteilten Kurse
so lesen kann, als ob es sich um in London oder Deutschland
getätigte Notierungen auf die asiatischen Plätze handele.
Trotzdem diese Form geläufiger und anschaulicher
ist, wird es aber im folgenden daneben sehr oft notwendig
sein, die t, t. Kurse indirekt und von Asien her als Ausgangspunkt
zu betrachten.
Die indirekte Methode der Wechselkursnotierung, auch
Warennotiz (da man für die inländische Einheit viel oder
wenig ausländisches Geld erhält), oder Notiz mit der festen
Valuta im Inland genannt 1 ), hat das Besondere, daß ein
Billigerwerden des Wechselkurses in einem Steigen der
Kurszahl und eine Verteuerung in einem Sinken der Notiz
zum Ausdruck kommt, indem man z, B. für 1 Tael mehr
bezw, weniger Shillinge und Pence erhält. Sieht man eine
der asiatischen Notizen von Europa aus an, so bedeutet ein
1) Siehe auch Manisch, Die Lehre von der Technik des Handels,
Rothschilds Taschenbuch S, 784.