77
nung, der Welt
in 1000 kg
Produktionszu
nahme gegen
über 1901 in o/o
Preisänderung
gegenüber 1901
in O/o
Durchschnitts
preis in London
in pence, per
Standard Unze
Gesamtwert der
Pi oduktion in
Milk Mark
We
1 t S i
Iber
g e w
Innung,
1901
1902
1903
1904
1905
1906
1907
1908
1909
1910
5464
5783
5647
5503
5625
5650
6113
6603
6570
6774
—
5,8
3,3
0,7
2,9
3,4
11,8
20,8
20,2
23,9
-11,3
-9,0
-3,0
+2,2
+13,2
+ 11,0
-10,6
-12,7
-8,8
27 3 /ie
24%
24 3 /„
26%
27%
30Vs
30 s / 16
24%:
233/4^73,299
436
362
380
400
434
469
511
457
461
490
Zu diesem neugewonnenen Silber sind die nicht ab
schätzbaren alten Vorräte hinzuzurechnen, die zum Teil
immer wieder in den Verkehr kommen, während umfang
reiche, jährlich steigende Mengen in der Industrie endgül
tig verbraucht werden, und ein gleichfalls beträchtlicher
Teil dauernd oder doch für längere Jahre in Indien ver
schwindet. Außerdem befindet sich in London stets ein
großer Stock von Barrensilber,
Es ist nun nicht leicht, einen Überblick darüber zu ge
winnen, wo diese Silbermengen bleiben. Einen Anhalt bietet
eine Zusammenstellung der Metallgesellschaft in Frank
furt a, M, in ihrem Bericht für das Jahr 1910. Die wich
tigste Stellung im Silberhandel nehmen danach ein die Ver
einigten Staaten von Nord-Amerika und Mexiko als Erzeu
gungsländer, England als Land des Zwischenhandels und
Indien als Verbrauchsland, während Chinas Verhältnis von
Einfuhr zu Ausfuhr wechselt. Diesen Ländern gegenüber
ist die Beteiligung der anderen Staaten am Silberhandel von
geringer Bedeutung, Im Durchschnitt der Jahre 1904—1908
beträgt allein die Ausfuhr Englands an Silber 15,3 Milk £;
das macht rund 2 / s der Weltproduktion in dieser Zeit aus.
Aus Amerika stammten davon 10,7 Milk £. Auf der an
deren Seite ergibt sich die Bedeutung Indiens aus den Zif
fern auf Seite 54, aus denen hervorgeht, daß der indische
Verbrauch einen wesentlichen Teil der jährlichen Silber
produktion ausmacht.
1) M. per kg fein.