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ohne Sack, frei Magdeburg, auf 22,60 M gegen 19,50 Jl zu Beginn
des verflosfenen Betnebsjahres erhöht.
Der Verbrauchszuckerpreis von 22,60 Jl brachte den Raffinerien,
neben der durch die Steigerung des Rohzuckerpreises bedingten Er
höhung, einen besonderen Zuschlag von 5 bis 10 3<s. zum Ausgleich
für die erhöhten Betriebskosten.
Die Erhöhung des Rohzuckerpreises betraf ausschließlich den
Rohzucker des neuen Betriebsjahres.
f) Futtermittel. Als zuckerhaltige Futtermittel, die nur
durch die Bezugsvereinigung Deutscher Landwirte abgesetzt werden
dürfen, wurden durch die Bekanntmachung vom 28. Juni bestimmt:
Melasse,
Rohzucker zu Futterzwecken,
Melassefutter,
Zuckerrüben, frisch oder getrocknet, ganz oder zerschnitten,
ausgelaugt oder unausgelaugt.
Rübenverarbeitende Zuckerfabriken dürfen 75 v. H. der
Schnitzel an die rübenlieferndcn Landwirte zurückliefcrn. Die Rück
lieferung der Schnitzel bildete meistens einen wesentlichen Teil der
vereinbarten Gegenleistungen der Zuckerfabriken. Die landwirtschaft
lichen Betriebe sind vielfach auf die volle Rücklieferung der Schnitzel
zur Erhaltung des Viehbestandes angewiesen, so daß sie durch die
Einschränkung der Rücklieferung zur Beschaffung teurer Futtermittel
genötigt wurden. Aus diesem Grunde wurde auch später bei Er
örterung der Maßnahmen zur Hebung des Rübenanbaues vielfach die
Forderung der ungekürzten Rücklieferung der Schnitzel aufgestellt.
3. Dezember 1915 bis 10. April 1916.
Außer den im freien Verkehr befindlichen Zuckermengen waren
in das Betriebsjahr 1915/16 rund 5 300 000 dz (Rohwert) über
nommen worden. Reben dem Rückgang der Anbaufläche von ungefähr
32 v. H. hatte der ungünstige Ernteertrag (ungefähr 265 dz auf den
Hektar gegen 293 dz im Jahre 1914 und 318 dz im Jahre 1913)
dazu beigetragen, daß die gesamte Rohzuckererzeugung des Betriebs
jahres 1915/16 um zwei Fünftel hinter der Erzeugung des Vorjahres
zurückblieb. Insgesamt standen also nach dem 1. September 1915
rund 20 300 000 dz Rohzucker zur Verfügung, die den Bedarf einer
Zeit von 137 2 Monaten decken mußten. Dabei waren im Betriebsjahre
1914/15, also in 12 Monaten, allein über 17 Millionen Doppel-
zentner Verbrauchszucker dem steuerpflichtigen Jnlandsverbrauche