Full text: Vieh und Fleisch in der deutschen Kriegswirtschaft

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Preise für Ochsenhäute Bullenhäute Kuhhäute 
bei bei bei 
70-79 Pfd, 70—79 Pfd, 60-69 Pfd, 
Gewicht Gewicht Gewicht 
1908 40,9—41,9 
1904 43,5-44,2 
1905 45,1—45,8 
1906 53,3-53,7 
1907 52,1-53,7 
1908 44,9—46,7 
1909 61,8—62,3 
1910 58,6—59,1 
1911 59,6—60,0 
1912 62,6—63,2 
1913 66,0-66,5 
Zum 1914 63,0-66,0 
35.9- 36,6 40,8-40,9 
38,0-38,3 43,7-43,9 
38,6—39,0 46,2—45,3 
46.5- 47,1 54,8—54,9 
45.2— 45,6 53,9—64,2 
37.3- 37,9 46,4-46,0 
44,1-44,7 61,4—51,7 
62.6- 63,0 56,0—66,3 
52.9- 53,4 67,4-57,9 
63.6- 54,0 61,0—61,6 
64.5- 62,5 65,0-67,0 
49.5- 69,0 67,0—67,6 
Kalbfelle Schaffelle 
10-15 Pfd, fernwolllg 
Gewicht dasStück— Ä 
69,0—60,6 4,60—6,10 
62,5—68,3 4,60—6,10 
69.7— 70,5 6,00—7,50 
74,4—74,8 6,90-8,70 
68.3— 68,7 7,00—8,20 
69.7— 70,6 6,00—6,20 
87.4- 87,9 6,10—5,40 
82.1— 83,0 5,10—5,70 
79.2— 80,0 6,10—6,70 
87.2— 87,8 6,30—6,80 ■ 
80,0-99,0 6,20—7,40 
83,0—103,0 6,80-6,70 
Vom 1. Dezember 1914 ab wurden folgende K r i e g s z u s ch l ä g e 
zu den Preisen für Häute gemährt: 
Rinderhäute 
Kuhhäute,,, 
Ochsenhäute 
Bullenhäute 
Zuschlag zum Junipreis 1914 bei einem 
Gewicht Gewicht von Gewicht von 
bis 59 Pfd, 60-79 Pfd, 80 Pfd, und mehr 
+ 50 % +45% +30% 
+ 50% +45% +30% 
+ 45% +35% +25% 
+ 35% +30% +20% 
Durch kriegsministerielle Bekanntmachung vom 31. Juli 1916 wurden 
H ö ch st p r e i s e für Viehhäute und Kalbfelle, durch eine spätere Be 
kanntmachung vom 20. Dezember 1916 auch für Schaf-, Lamm- und 
Ziegenfelle festgesetzt. Während im Juni 1914 das Verhältnis 
öer Biehpreise zu den Hautpreisen in Berlin war: bei 
Ochsen 45 zu 65, bei Bullen 44 zu 60, bei Kühen 39 zu 67, bei 
Kälbern 53 zu 93, beim Großvieh also der Hautpreis den Lebend 
gewichtspreis um durchschnittlich 18 M übertraf, ist gegenwärtig bei 
Ochsen das Verhältnis gleich 88 zu 84. Der Lebendgewichtpreis steht 
also heute bei Ochsen über dem Hautpreis. Bei Kälbern verhält sich der 
Preis des Lebendgewichts zum Preis der Haut wie 80 :140. Der 
höchste Preis wird allerdings nur selten bezahlt werden. Im großen 
und ganzen dürfte das Verhältnis bei Kälbern ungefähr ähnlich liegen 
wie vor dem Kriege. Der jetzige verhältnismäßig geringe Wert der 
Haut macht sich in einer Minderung des durchschnittlichen Erlöses 
aus der Nebenausbeute bemerkbar. 
Über die R o h t a I g p r e i s e der Friedenszeit berichten 
öaß ^^arinewerke „Berolina" G. m. b. H., Berlin-Lichtenberg,
	        
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