99
7*
Preise für Ochsenhäute Bullenhäute Kuhhäute
bei bei bei
70-79 Pfd, 70—79 Pfd, 60-69 Pfd,
Gewicht Gewicht Gewicht
1908 40,9—41,9
1904 43,5-44,2
1905 45,1—45,8
1906 53,3-53,7
1907 52,1-53,7
1908 44,9—46,7
1909 61,8—62,3
1910 58,6—59,1
1911 59,6—60,0
1912 62,6—63,2
1913 66,0-66,5
Zum 1914 63,0-66,0
35.9- 36,6 40,8-40,9
38,0-38,3 43,7-43,9
38,6—39,0 46,2—45,3
46.5- 47,1 54,8—54,9
45.2— 45,6 53,9—64,2
37.3- 37,9 46,4-46,0
44,1-44,7 61,4—51,7
62.6- 63,0 56,0—66,3
52.9- 53,4 67,4-57,9
63.6- 54,0 61,0—61,6
64.5- 62,5 65,0-67,0
49.5- 69,0 67,0—67,6
Kalbfelle Schaffelle
10-15 Pfd, fernwolllg
Gewicht dasStück— Ä
69,0—60,6 4,60—6,10
62,5—68,3 4,60—6,10
69.7— 70,5 6,00—7,50
74,4—74,8 6,90-8,70
68.3— 68,7 7,00—8,20
69.7— 70,6 6,00—6,20
87.4- 87,9 6,10—5,40
82.1— 83,0 5,10—5,70
79.2— 80,0 6,10—6,70
87.2— 87,8 6,30—6,80 ■
80,0-99,0 6,20—7,40
83,0—103,0 6,80-6,70
Vom 1. Dezember 1914 ab wurden folgende K r i e g s z u s ch l ä g e
zu den Preisen für Häute gemährt:
Rinderhäute
Kuhhäute,,,
Ochsenhäute
Bullenhäute
Zuschlag zum Junipreis 1914 bei einem
Gewicht Gewicht von Gewicht von
bis 59 Pfd, 60-79 Pfd, 80 Pfd, und mehr
+ 50 % +45% +30%
+ 50% +45% +30%
+ 45% +35% +25%
+ 35% +30% +20%
Durch kriegsministerielle Bekanntmachung vom 31. Juli 1916 wurden
H ö ch st p r e i s e für Viehhäute und Kalbfelle, durch eine spätere Be
kanntmachung vom 20. Dezember 1916 auch für Schaf-, Lamm- und
Ziegenfelle festgesetzt. Während im Juni 1914 das Verhältnis
öer Biehpreise zu den Hautpreisen in Berlin war: bei
Ochsen 45 zu 65, bei Bullen 44 zu 60, bei Kühen 39 zu 67, bei
Kälbern 53 zu 93, beim Großvieh also der Hautpreis den Lebend
gewichtspreis um durchschnittlich 18 M übertraf, ist gegenwärtig bei
Ochsen das Verhältnis gleich 88 zu 84. Der Lebendgewichtpreis steht
also heute bei Ochsen über dem Hautpreis. Bei Kälbern verhält sich der
Preis des Lebendgewichts zum Preis der Haut wie 80 :140. Der
höchste Preis wird allerdings nur selten bezahlt werden. Im großen
und ganzen dürfte das Verhältnis bei Kälbern ungefähr ähnlich liegen
wie vor dem Kriege. Der jetzige verhältnismäßig geringe Wert der
Haut macht sich in einer Minderung des durchschnittlichen Erlöses
aus der Nebenausbeute bemerkbar.
Über die R o h t a I g p r e i s e der Friedenszeit berichten
öaß ^^arinewerke „Berolina" G. m. b. H., Berlin-Lichtenberg,