Full text: Bilanztechnik und Bilanzkritik

Bankbilanzen- 
267 
d) Wir berechnen den Kurswert des Aktienkapitals und die 
Rentabilität der Kapitalanlage (Dividendenprozente vom Kurs 
wert) ohne Rücksicht auf andere Einnahmen des Aktionärs, 
wie z. B. Bezugsrechte. 
Die Stabilität der Rente wird erreicht durch Verteilung 
des Risikos, Mannigfaltigkeit der Geschäfte, weite Verzweigung 
des Geschäftskreises, örtliche und zeitliche Verteilung, hohe 
Reserven, die der Kapitalproduktion dienen, ohne gewinn- 
berechtigt zu sein, Pflege des regulären Bankgeschäfts, Heran 
ziehung von Depositengeldern *). 
Wir lassen das Hauptbuch und die Bilanzen einer reinen 
Depositenbank folgen. 
a) Hauptbuch-. 
Eingang Kassa- u. Reichsbankgiro-Konto Ausgang 
E.-Bilanz s ) . 
1 983 292,66 
1 990 375 263,13 
1 988 284 230,56 
Einlösung 
Banknoten-Konto *] 
Umlauf 
Gulden 
M 
E.-Bilanz 
Gulden 
M 
l 
10,— 
28 000,— 
= 17,14 
74 860,— 
= 128 331,47 
163 200,— 
Eingang 
Markwechsel- Konto. 
Ausgang 
E.-Bilanz 
22 586 524,71 
141 359 969,32 
139 359 001,92 
Ausgaben Wechselzinsen-Konto Einnahmen 
123 765,— 
B.-Bilanz 
132 608,30 
873 940,04 
Verfügung 
Giro- und Inkasso-Konto 
Guthaben 
1 732 139 680,36 
E.-Bilanz 
2 839 402,77 
1 733 101 237,72 
1) 100 Mill. Depositengelder geben bei einem 1% Zinsenunterschied 
zwischen Depositen- und Einnahmezinsen 1 Mill. Überschuß, d.h. bei einem 
Aktienkapital von 100 Mill. eine einprozentige Dividendenergänzung (brutto). 
a ) Eingangsbilanz, d. h. Bestände aus dem Vorjahre. 
*) Die Bank fusionierte eine andere mit dem Rechte der Notenausgabe.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.