Full text : Bilanztechnik und Bilanzkritik

Bankbilanzen-

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d)  Wir  berechnen  den  Kurswert  des  Aktienkapitals  und  die
Rentabilität  der  Kapitalanlage  (Dividendenprozente  vom  Kurswert) ­
  ohne  Rücksicht  auf  andere  Einnahmen  des  Aktionärs,
wie  z.  B.  Bezugsrechte.
Die  Stabilität  der  Rente  wird  erreicht  durch  Verteilung
des  Risikos,  Mannigfaltigkeit  der  Geschäfte,  weite  Verzweigung
des  Geschäftskreises,  örtliche  und  zeitliche  Verteilung,  hohe
Reserven,  die  der  Kapitalproduktion  dienen,  ohne  gewinnberechtigt
  zu  sein,  Pflege  des  regulären  Bankgeschäfts,  Heranziehung ­
  von  Depositengeldern  *).
Wir  lassen  das  Hauptbuch  und  die  Bilanzen  einer  reinen
Depositenbank  folgen.
a)  Hauptbuch-.

Eingang  Kassa-  u.  Reichsbankgiro-Konto  Ausgang

E.-Bilanz  s )  .

1  983  292,66
1  990  375  263,13

1  988  284  230,56

Einlösung

Banknoten-Konto  *]

Umlauf

Gulden

M

E.-Bilanz

Gulden

M

l

10,—

28  000,—
=  17,14

74  860,—

=  128  331,47
163  200,—

Eingang

Markwechsel-  Konto.

Ausgang

E.-Bilanz

22  586  524,71
141  359  969,32

139  359  001,92

Ausgaben  Wechselzinsen-Konto  Einnahmen

123  765,—

B.-Bilanz

132  608,30

873  940,04

Verfügung

Giro-  und  Inkasso-Konto

Guthaben

1  732  139  680,36

E.-Bilanz

2  839  402,77

1  733  101  237,72

1)  100  Mill.  Depositengelder  geben  bei  einem  1%  Zinsenunterschied
zwischen  Depositen-  und  Einnahmezinsen  1  Mill.  Überschuß,  d.h.  bei  einem
Aktienkapital  von  100  Mill.  eine  einprozentige  Dividendenergänzung  (brutto).
a )  Eingangsbilanz,  d.  h.  Bestände  aus  dem  Vorjahre.
*)  Die  Bank  fusionierte  eine  andere  mit  dem  Rechte  der  Notenausgabe.
            
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